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Nachverdichtung für mehr Wohnraum

In der südlichen Burgau in Wasserburg sind 75 neue Wohnungen geplant

Der Vorentwurf für die Riegelbebauung in der südlichen Burgau.
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Der Vorentwurf für die Riegelbebauung in der südlichen Burgau.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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75 neue Wohnungen: Die geplante Nachverdichtung in der südlichen Burgau verspricht ein großer Wurf zu werden. Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) sprach im Bauausschuss, wo das Konzept zum ersten Mal vorgestellt wurde, von einem „interessanten Vorhaben“.

Wasserburg – 75 neue Wohnungen: Die geplante Nachverdichtung in der südlichen Burgau verspricht ein großer Wurf zu werden. Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) sprach im Bauausschuss, wo das Konzept zum ersten Mal vorgestellt wurde, von einem „interessanten Vorhaben“.

Riegelbebauung geplant

Bauträger ist das traditionsreiche Baugeschäft Wilhelm Grundner aus Soyen. Es hat das Grundstück erworben. Für das Areal hinter der Araltankstelle nahe Landwehrstraße und Schwanenweg gibt es einen veralteten Bebauungsplan aus den 70er Jahren. Er sieht sogenannte „Scheibchenhäuser“ (Reihenhäuser) mit drei Vollgeschossen vor. Die Parkplätze sind hier nach Norden zur Staatsstraße ausgerichtet. Jetzt soll eine Änderung kommen – mit einer Riegelbebauung mit vier Geschossen plus Dachgeschoss und einem weiteren viergeschossigen Gebäude. Laut Stellplatzschlüssel müssten für diese Wohnanlagen etwa 100 Parkplätze geschaffen werden. Ein „Reizthema“, wie Kölbl im Ausschuss betonte.

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Weitere städtebauliche Fragen stellen sich laut Ausschuss und Verwaltung: Wie werden die geplanten Baukörper erschlossen, ohne dass die südliche Burgau zu sehr vom zusätzlichen Verkehr belastet wird? Wie kann verhindert werden, dass das zum Teil hydrologisch problematische Gelände bei Regen überflutet wird? Weitere Punkte, die noch zu klären sind: die Anbindung des Kanals Schwanenweg, der Lärmschutz für die angrenzenden Siedlungen.

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Außerdem will der Ausschuss vertraglich festlegen lassen, dass auch sozial geförderte Wohnrau m entsteht. Grundsätzlich waren die Mitglieder mit Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann einer Meinung: Städtebaulich sei das Vorhaben nahe der Innhöhe, wo sogar Häuser mit sechs Stockwerken stehen, vertretbar, sogar gewünscht, denn Wohnraum ist knapp – auch in Wasserburg.

Einstimmig nahm der Ausschuss deshalb den Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes zur Kenntnis und gab als Hausaufgabe dem Bauträger auf, die noch offenen Fragen zu beantworten. Wenn dies geschehen ist, geht der Antrag erneut in den Wasserburger Bauausschuss.

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