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Keinen in schweren Situationen allein lassen

In der Pandemie vielen Bürgern geholfen – Schnaitseer Sozialkreis trifft sich

Der Schnaitseer Sozialkreis mit Vitus Pichler und Luise Dotzauer vom VdK, Kathi Pichler von den Waldhauser Senioren, Kathi Hellmeier vom Frauenbund, Rosi Schönhuber vom Sozialamt, Dritte Bürgermeisterin Anita Meisl, Sozialreferentin Bernadette Rost und Adelheid Lutzenberger von der Katholischen Kirche.
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Der Schnaitseer Sozialkreis mit Vitus Pichler und Luise Dotzauer vom VdK, Kathi Pichler von den Waldhauser Senioren, Kathi Hellmeier vom Frauenbund, Rosi Schönhuber vom Sozialamt, Dritte Bürgermeisterin Anita Meisl, Sozialreferentin Bernadette Rost und Adelheid Lutzenberger von der Katholischen Kirche.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Beim Treffen des Sozialkreises Schnaitsee ging es unter anderem um Fahrmöglichkeiten für Senioren, die Wasserburger Tafel und um ukrainische Flüchtlinge. „Das Säckel“ des Sozialfonds ist stets gut gefüllt.

Schnaitsee – Die Sozialreferentin und Dritte Bürgermeisterin Anita Meisl erinnerte beim Treffen des Sozialkreises der Gemeinde Schaitsee an die ersten Monate der Coronoazeit. Sie erwähnte die Einkaufshilfe, das Maskennähen und Fahrdienste. Meisl hob die Mithilfe des VdK sowie der katholischen Kirche hervor.

Auch die guten Seelen des Rathauses wurden gewürdigt. Rosi Schönhuber kümmert sich um Bürger, die Probleme sozialer Art haben und Sylvia Heistracher hat immer ein offenes Ohr für Flüchtlinge in Schnaitsee.

VdK-Vorsitzender Vitus Pichler hob die gute Organisation der Fahrdienste hervor: „Es ist oft nicht einfach Fahrten zu Arztterminen zu koordinieren.“ Wie Schönhuber bestätigte, stehen dafür mehrere Bürger zur Verfügung, die auch kurzfristig Fahrten übernehmen.

Infobroschüre geplant

Die Sozialbeauftragte der Gemeinde, Bernadette Rost, brachte den Senioren-Rufbus ins Gespräch: „Da können auch Fahrten etwa vom Seniorenwohnen zur Arztpraxis übernommen werden. Besonders wenn der Weg für die Fahrt mit dem Rollator oder Rollstuhl einfach zu beschwerlich ist.“

Der Sozialkreis will eine Infobroschüre herausbringen, in der Hilfen aufgelistet sind. Ferner sprach der Kreis über die Versorgung durch die Tafeln. Die Verbindung zur Wasserburger Tafel ist einfacher, da hierfür mehrere Ortsansässige das Ausfahren der Lebensmittel in Schnaitsee übernehmen. Kathi Hellmeier vom Katholische Frauenbund bestätigte dabei Engpässe, da der Bedarf steige.

Unkompliziert und anonym helfen

Meisl freute sich, dass „das Säckel“ des Sozialfonds durch Spenden und Aktionen immer gut gefüllt ist. „Hier können wir unkompliziert und anonym helfen. Dies betrifft oft auch Familien mit Kindern. Wir unterstützen etwa bei Klassenfahrten, wenn ansonsten eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich ist.“

Sie belegte dies mit anonymen Beispiele. „Dass es so was auch hier in unserer Gemeinde gibt, möchte man fast nicht glauben wollen“, so Meisl. Sie nannte den Wunschbaum im Rathaus, der Kindern ein Weihnachtsgeschenk ermöglicht. Der örtlichen Kirche dankte Meisl für das stets offene Ohr für solche Unterstützungsaktionen.

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Derzeit sind über 50 ukrainische Flüchtlinge in Schnaitsee. Über die Hälfte davon sind Kinder. Sylvia Heistracher vermittelt Plätze in Mutter-Kind-Gruppen und ist in Notlagen für die Kriegsflüchtlinge da.

Adelheid Lutzenberger vom Pfarrgemeinderat berichtete über das „Cafe Memory“ in Obing. Hier wären Plätze für Schnaitseer frei.

Abschließend ging es um den anstehenden Seniorennachmittag. In der Gemeinde sind 760 Bürger über 65 Jahre alt. Der gesellige Nachmittag soll voraussichtlich im Festsaal der „Ägäis“ stattfinden.

/CLH

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