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Verunsicherung und Verwirrung

Im Wasserburg Badria gilt die 3G-Regel: Wartezeiten nicht auszuschließen

Das Hallenbad im Badria: In den Innenbereich dürfen derzeit 250 Personen gleichzeitig
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Das Hallenbad im Badria: In den Innenbereich dürfen derzeit 250 Personen gleichzeitig
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Drei Corona-Regel-Änderungen hintereinander, die letzte sehr kurzfristig: Stadtwerkechef Robert Pypetz ist anzumerken, wie sehr ihn die immer wieder neuen Auflagen für die Badria-Benutzung nerven.

Wasserburg – Das Wasserburger Bad hat eine Sonderstellung: Wer hier eine Eintrittskarte löst, darf im Sommer nicht nur draußen, sondern auch drinnen im Hallenbad schwimmen. Das Außenbecken des Freibades ist nur über den Innenbereich zu erreichen. Deshalb gilt im Badria weiterhin die 3G-Regel. Wer rein will, muss genesen, geimpft oder getestet sein. In reinen Freibädern – so wie beispielsweise im Nachbarort Haag – müssen die 3Gs nicht nachgewiesen werden – „eine Extrawurst“, die in den Augen des Leiters der Stadtwerke, Betreiberin des Badria, verwirrt.

Mehraufwand müssen Kassendamen ausbaden

Die Besucher nehmen es nach Pypetz Erfahrungen zwar relativ gelassen hin, da die 3G-Regel derzeit in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens gilt – etwa auch in der Innengastronomie. Trotzdem spricht auch Pypetz von einem organisatorischen Mehraufwand, den vor allem die „Kassendamen“ ausbaden müssten. Sie haben viele Fragen zu beantworten.

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Das Badria kann außerdem als Folge der Quadratmeterregel die Kapazitäten nicht ausschöpfen: Derzeit dürfen sich aufgrund der Infektionslage im Innenbereich gleichzeitig nur 250 Personen aufhalten, maximal 600 könnten eigentlich rein. Wenn das Wetter im Sommer schlecht ist, schlägt aufgrund des Hallenbads gewöhnlich die große Stunde des Badria. Heuer kann es zum Bedauern von Pypetz jedoch zu Wartezeiten beim Einlass kommen. 20 bis 30 Minuten ausharren vor der Tür, bis wieder ein Gast das Bad verlässt, das sei leider nicht auszuschließen.

Schüler doch ohne Test

Wäre derzeit noch Sommer, so wie es eigentlich der Kalender verspricht, würde sich die Lage entspannen. „Doch bei zwölf Grad drängen alle ins Innere.“ Der Werkschef, selber Vater, hat Mitleid mit den vielen Familien, die in den Ferien gerne zum Baden gehen. Schüler dürfen jetzt übrigens doch ohne Test hinein ins Badria – allerdings nur jetzt in den Ferien. Nach deren Ende werden sie wieder regelmäßig in der Schule getestet. Die Nachweispflicht, dass ein negativer Test vorliegt, gilt auch nicht für Kinder bis zum sechsten Geburtstag.

In Wasserburg gibt es zwei Teststellen: im Altstadtstadion bei den Löwen und ganz nah am Badria bei den Johannitern in der Priener Straße.

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