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Wiedereröffnung im November

Im Hallenbad will Haag soziale Eintrittspreise statt teures Chip-System

Besichtigen die Baustelle: Bürgermeisterin Sissi Schätz und Bauamtsleiter Andreas Grundner.
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Besichtigen die Baustelle: Bürgermeisterin Sissi Schätz und Bauamtsleiter Andreas Grundner.
  • VonKarlheinz Günster
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Im November können die Haager im neuen Dampfbad sitzen. Das gehört nämlich zur Ausstattung der frisch sanierten Sport- und Schwimmhalle. Durch Corona haben sich die Bauarbeiten an dem 8,5 Millionen teuren Projekt um einige Wochen verzögert.

Haag – Die gute Nachricht zuerst: Die über 40 Jahre alten Wertmünzen gelten weiterhin, die weniger Gute: Es wird voraussichtlich noch bis Anfang November dauern, bis die Haager Sport- und Schwimmhalle wieder öffnet.

Baumaterial wurde wegen Corona knapp

Das Bauwerk aus dem Jahr 1974 ist in den letzten beiden Jahren umfangreich saniert worden.

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Das verlief überwiegend ohne nennenswerte Unterbrechungen, doch zuletzt haben sich die Knappheit von Material und auch die Corona-Maßnahmen bemerkbar gemacht. Denn einerseits durften manche Firmen durch die Hygienevorschriften nur eine bestimmte Zahl von Mitarbeitern auf die Baustelle schicken, andererseits war es manchmal schwierig, etwa Lampengehäuse oder Lüftungsrohre zu erhalten.

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Auf fünf Wochen schätzt Bauamtsleiter Andreas Grundner die Verzögerung. Die Kosten für die reinen Bauarbeiten betragen 8,5 Millionen Euro abzüglich des Zuschusses; darin enthalten sind allerdings auch Arbeiten, etwa zum Anschluss des Schulhauses zur Halle, sowie der teilweisen Ertüchtigung dessen Fassade in diesem Bereich, aber auch die höhere Qualität des Edelstahls im Schwimmbecken. Unvorhergesehene Steigerungen habe es keine gegeben, erklärt Grundner.

Vor der großen Reinigung sind jetzt noch einige wenige Fliesen im Bad zu verlegen, ein Mosaik schmückt untern anderem das neue Dampfbad.

Hallenboden eine Etage höher ist noch nicht so weit

Der Hallenboden eine Etage höher ist auch noch nicht ganz soweit. Der Boden ist fast fertig, die Prallwände komplett, die Vorhänge zum Abtrennen der Halle nähen die Arbeiter vor Ort. Vereine und Schule haben nun eigene Geräteräume bekommen. Eingebaut ist der Aufzug im Westen, dort befindet sich der neue Eingangsbereich mit Wendeltreppe.

Hier toben bald sportelnde Kinder: in der neu sanierten Haager Turnhalle.

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Alles ist barrierefrei zugänglich. Sichtbar ist deutlich, dass beides, Schwimmbad und Sporthalle, viel heller geworden sind. Wo es möglich war, erklärte Grundner, habe man Vorhandenes weiterverwendet, sei es bei den roten Ziegeln in der Schwimmhalle oder bei Fußbodenplatten. Völlig neu ist hingegen, dass nun erzeugte Wärme zu 90 Prozent wieder zurück fließt.

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Lange habe man überlegt, ob die Spinde im Hallenbad elektronische Schlösser erhalten sollen, das habe man dann aber verworfen, „denn die Investitionskosten hätten wir durch die Eintritte nicht wieder hereingeholt“, bestätigt dann auch Bürgermeisterin Sissi Schätz. Denn man wolle „weiterhin soziale Eintrittspreise“. So bleibt es bei den Wertmarken, die haben sich bewährt, damit sei man auch bei der Eintrittspreisgestaltung flexibel. Die Herstellerfirma gibt es noch und das System auch, zudem sei das bei Bedarf später immer noch umzurüsten. „Ja, mir gefällt das Bad sehr gut“, betont Bürgermeisterin Schätz, die selbst leidenschaftliche Schwimmerin ist. Alleine schon die Optik sei sehr ansprechend, und an der Decke habe man nun auch Markierungen für Rückenschwimmer.

Hier ist noch einiges zu tun: Die Schwimmhalle ist noch nicht fertig.

Bushäuschen kann nicht bleiben

Die Fassade ist fertig, die Ausschreibung für die Arbeiten der Außenanlagen ist erfolgt. Doch leider wird der Wunsch einiger Schüler nicht umgesetzt werden können, das Bushäuschen zu erhalten, „weil zu viele Erinnerungen darin sind“, wie ein Graffiti dort zeigt.

Das Gelände wird an dieser Stelle ebener gemacht, Sträucher entfernt und andere Bushäuschen aufgestellt.

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