Illegale Motocrossfahrten: Verein sorgt sich um Ruf des Motorsports

Ganz legal Motocross fahren bei den Endurofreunden, wie hier in einem Ferienlager im vergangenen Jahr.
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Ganz legal Motocross fahren bei den Endurofreunden, wie hier in einem Ferienlager im vergangenen Jahr.

Die Endurofreunde St. Leonhard fürchten, dass durch unvernünftige Motorradfahrer ein falscher Eindruck von ihrem Sport entsteht. Auf dem Vereinsgelände bestehen legale Trainingsmöglichkeiten.

Babensham – Mehrfach haben, wie berichtet, illegale Fahrten von Geländemotorrädern in der freien Natur im Bereich Haag/Gars für Ärger gesorgt. Wiesen und Felder kamen dabei zu Schaden, eine Reiterin stürzte.

Dabei gibt es legale Trainingsmöglichkeiten auf dem Vereinsgelände der Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard bei Stadlern in Babensham. Der eingetragene Verein mit einem genehmigten Trainingsgelände sieht diese Entwicklung des freien Fahrens mit Besorgnis und möchte nicht, dass durch einige wenige unvernünftige und unorganisierte Menschen falsche Eindrücke von der Sportart entstehen, betont Vorsitzender Christian Kerstens.

Die übergeordnete Aufgabe des Vereins sei die Förderung der Jugend rund um das Fahren und die Koordination mit einem Motorrad. Daher würden von allen Mitgliedern Werte wie soziale Verantwortung, Achtung von Natur und Umwelt, Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Behörden gepflegt. Der Verein unterhalte eine eigene Trainingsstrecke für Mitglieder und Gäste – eine legale Möglichkeit zum Bewegen der speziellen Motorräder. Gerne würde der Verein die „wilden“ Fahrer in die organisierte Form der Hobbyausübung integrieren, sagt Kernstens.

Für die Trainingszeiten und auch für Fahrerlehrgänge könnten deshalb Gutscheine unter info@x-leo.de erworben werden. „Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für Angehörige, Freunde und Bekannte, um sie nachhaltig auf den richtigen zu bringen“, so der Vorsitzende.

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