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Neuer Ehrenvorsitzender

„Ich bin so stolz auf euch“ - Wasserburger Sportler geehrt

Lorenz Bodmaier (vorne in der Mitte) von den Wagnerwirt-Schützen und die Fußballmannschaft des TSV Wasserburg erhielten den Sportlerehrenpreis für die Jahre 2020 und 2021.Weithofer
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Lorenz Bodmaier (vorne in der Mitte) von den Wagnerwirt-Schützen und die Fußballmannschaft des TSV Wasserburg erhielten den Sportlerehrenpreis für die Jahre 2020 und 2021.

Der jährliche Ehrentag des Wasserburger Sports fand nach längerer Pause wieder statt. Mit Medaillen und Urkunden wurden die Sportler der Innstadt ausgezeichnet.

Wasserburg – Es war Walter Chucholl, der am Ende der Ehrenabends des Wasserburger Sports die bewegendsten Worte des Abends spricht. „Liebe Leute, ich bin so stolz auf euch. Ich kann euch nur bewundern, ihr seid toll.“

Walter Chucholl (links) wurde von Bastian Wernthaler zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der 76-Jährige, bis voriges Jahr Vorsitzender des Gesamtvereins TSV 1880 Wasserburg, äußerte sich zudem dankbar darüber, dass die gesellschaftliche Lähmung durch Corona nicht zu einer Massenabwanderung der Mitglieder geführt habe: „Dadurch kam die starke Bindung der Bevölkerung an den Verein zum Ausdruck.“ Und an den städtischen Sportreferenten Markus Bauer (CSU) gewandt richtete er die Bitte, bis zum 150-jährigen Bestehen des Vereins – also in sieben Jahren - für ein neues Heim zu sorgen: „Darüber würden wir uns sehr freuen.“

Medaillen an insgesamt 86 Sportler verliehen

Beim Ehrenabend des Wasserburger Sports wurde Chucholl zum Ehrenvorsitzenden des TSV ernannt, was ihn erkennbar rührte. Dreieinhalb Stunden dauerte die von der Stadtkapelle musikalisch untermalte Zeremonie im fast voll besetzten Rathaussaal. Ein unterhaltsamer, mit Videoeinspielungen garnierter Festakt, den ein gut gelauntes Publikum sichtlich genoss.

Sage und schreibe 41-mal Gold gab es für die Rasenkraftspotler aus Wasserburg.

138 Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze für herausragende Leistungen der vergangenen drei Jahre wurden verliehen, die an 86 Sportlerinnen und Sportler gingen. Die Leichtathleten (37 Teilnehmer) gewannen eine Goldmedaille, 30-mal Silber und 27-mal Bronze. Die Abteilung Rasenkraftsport (33 Teilnehmer) freute sich über sage und schreibe 41-mal Gold.

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Dieser Erfolgsbilanz lag die erfolgreiche Teilnahme an Meisterschaften auf verschiedenen Ebenen zugrunde. Bastian Wernthaler, der vor einem Jahr den Vorsitz des TSV übernommen hatte, hieß neben den eigenen Sportlern auch die Wagnerwirt-Schützen Reitmehring, die Vertreter des Motorsportclubs Wasserburg, des Tennisclubs Reitmehring und des Schachklubs willkommen. In der ersten Runde der Ehrungen wurde die Tischtennisabteilung für 15 und 25 Jahre ununterbrochene Teilnahme an Wettkämpfen gefeiert – mit einem großen Kompliment an die Trainerin Vroni Amann. Es folgten Auszeichnungen für TSV-Mitglieder, die sich durch lange Jahre des Engagements für den Verein verdient gemacht haben. Mit Urkunden bedacht wurden unter großem Beifall auch die Tennisspielerinnen und Taekwondo-Kämpfer vom TSV.

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Viel Lob spendete Bürgermeister Michael Kölbl den Sportlern in seinem Grußwort: „Wasserburg darf sich mit Fug und Recht als Sportstadt bezeichnen.“ Der sportliche Ruhm etwa der Basketballer, der Fußballer oder der Leichtathleten würde weit über die Stadtgrenzen hinaus getragen. In seine Würdigung bezog Kölbl die ehrenamtlich Beschäftigten ausdrücklich mit ein. Eine Ehrenmitgliedschaft im TSV wurde Hubert Kleinschwärzer aus der Fußballabteilung zuteil, ein begnadeter Torwart und Trainer. „Er prägte – Anfang der 90er Jahre - eine der erfolgreichsten Zeiten des Wasserburger Fußballs“, sagte Hermann Klobeck in seiner Laudatio.

Eine Goldmedaille, 30-mal Silber und 27-mal Bronze gab es für die Wasserburger Leichtathleten.

Fußballer für Verdienste während Corona geehrt

Als Höhepunkt des Festabends folgte die Verleihung der Sportehrenpreise der Stadt Wasserburg: Fürs Jahr 2020 ging der Preis an Lorenz Bodmaier von den Wagnerwirt-Schützen, seit über 50 Jahren erfolgreicher Sportler und engagierter, selbstloser Helfer im Verein – zum Beispiel als Zeugwart. Preisträger für 2021 ist die TSV-Fußballabteilung, die sich bei der Milderung der Härten während der Coronakrise große Verdienste erworben hat – etwa durch den Aufbau einer Teststation in der Altstadt oder durch einen Einkaufsservice für ältere Bürger. „Ihr habt euch für das Gemeinwohl eingesetzt – dafür herzlichen Dank“, sagte der Bürgermeister.

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