Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Theater

Iberl-Bühne spielt „Dorfener Bierkrieg“ im Haager Schlosshof

Heiß her geht es auf der Bühne im Haager Schlosshof, beim historischen „Dorfener Bierkrieg“, auf dem Foto Florian Günther, Jörg Herwegh und Xaver Huber (von links).
+
Heiß her geht es auf der Bühne im Haager Schlosshof, beim historischen „Dorfener Bierkrieg“, auf dem Foto Florian Günther, Jörg Herwegh und Xaver Huber (von links).

Auftritt von „Die drei’quartel Bierrebellion“ am 26. Juni in Haag.

Haag – Jörg Herwegh, seit Jahren Ensemble-Mitglied der Iberlbühne, hat Iberl-Chefin Raphaela Maier von der einzigartigen Atmosphäre des Haager Schlosshofs überzeugt. Darum gastiert die Kultbühne, die seit über 50 Jahren legendäre Volkstheater-Inszenierungen vorzuweisen hat, am Sonntag, 26. Juni, um 19 Uhr, mit dem Stück „Die drei’quartel Bierrebellion oder „Wann dir der neue Birerpreis ned schmeckt, nacha muasst hoid a Wasser sauffa!“ in Haag. Bei schlechtem Wetter wird in den nahen Bürgersaal in der Münchener Straße umgezogen.

Reizvoll ist auch die Handlung der Farce aus der Feder von Iberl-Gründer Georg Maier, greift sie doch historische Ereignisse im nur 15 Kilometer entfernten „Dorfen“ auf.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

1910 erhöhten die Bierbrauer wegen einer Steuererhöhung den Preis für die Maß Bier von 24 auf 26 Pfennige. Die Ausschreitungen und Brandstiftungen der erzürnten Bevölkerung gingen als „Dorfener Bierkrieg“ in die Geschichte ein. Autor Georg Maier hat daraus eine amüsante fiktive Geschichte rund um das hopfige Lieblingsgetränk der Bayern geschrieben.

Infolge der Bierrebellion brennt das Sudhaus der Klosterbrauerei nieder. Ein Brandinspektor aus der Stadt wird von der Versicherung zur Untersuchung des Falles nach Steißkirchen geschickt. Es gibt zu viele Ungereimtheiten im Schadensbericht des örtlichen Feuerwehrkommandanten. Das Hinterzimmer einer Dorf-Wirtschaft wird zum Untersuchungsbüro erklärt. Dort treffen neben dem Feuerwehrkommandanten und dem Brandinspektor auch ein Bräu ein, dessen Bräustube verwüstet wurde, sowie die kesse Schwester Amourosa, die im abgebrannten Sudhaus der Klosterbrauerei ein besonders „gschmaggiges“ Bier braute.

Jede(r) von ihnen verfolgt einen eigenen Plan, alle haben etwas zu verbergen. So geht es in dem Hinterzimmer der Wirtschaft bald drunter und drüber.

Neben Raphaela Maier als Schwester Amourosa und Florian Freytag aus Eglharting als Brandinspektor spielen Florian Günther, Xaver Huber sowie Jörg Herwegh in der Rolle des Großbräus, den der Volksmund „Drei’quartel“ nennt.

Karten sind über die Homepage: www.theater-herwegh.de oder telefonisch unter 01 62/7 30 08 87 bei Constanze Baruschke-Herwegh zu erwerben beziehungsweise zu reservieren.

re

Mehr zum Thema

Kommentare