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Aus dem Gemeindrat

Rechtmehrings Viertklässler werden politisch: Was die jungen Schüler von der Gemeinde fordern

Der Straßenbelag der Waldstraße in Rechtmehring soll erneuert werden, versprach Bürgermeister Sebastian Linner den Viertklässlern der Grundschule.
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Der Straßenbelag der Waldstraße in Rechtmehring soll erneuert werden, versprach Bürgermeister Sebastian Linner den Viertklässlern der Grundschule.
  • VonFranz Manzinger
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Mit Forderungen von ungewöhnlicher Seite beschäftigte sich der Rechtmehringer Gemeinderat: Die Viertklässer haben sich mit ihren Wünschen an die Politik gewandt. Und von denen gab es viele.

Rechtmehring – Rechtmehrings Bürgermeister Sebastian Linner hatte ein ausgiebiges Gespräch mit Viertklässlern der örtlichen Grundschule. Dabei sprachen die Schüler einige Anregungen aus, die das Gemeindeoberhaupt in der jüngsten Gemeinderatssitzung an das Gremium weiterleitete. „Alle sinnvoll, auch wenn nicht alle realisierbar sind“, stellte Linner die Anmerkungen den Ratsmitgliedern (allesamt Mitglieder der Wählergemeinschaft Rechtmehring) vor.

Einkaufsgutschein für das Leeren der Hundetoiletten

Ein ganz spezieller Wunsch sei in Richtung Hundetoiletten gekommen, berichtete der Bürgermeister. Manche Kinder hätten sich mehr Hundetoiletten gewünscht. Nach dem Motto „nicht nur fördern, sondern auch fordern“ hatte Linner ihnen entgegnet, dass sie sich dann auch um das Ausleeren kümmern sollten, gab er im Gemeinderat bekannt.

... und in Bramer. (3) MAnzinger

Die ehrenamtlichen „Betreuer“ der Hundetoiletten werden in Rechtmehring generell mit einem Einkaufsgutschein der örtlichen Lebensmittelgeschäfte „belohnt“, erinnerte er.

Viele Anregungen zum Straßenverkehr

Viele weitere Anregungen der Kinder betrafen den Straßenverkehr in der Gemeinde. Einer beinhaltete den Wunsch nach einem Zebrastreifen über die Hauptstraße in Rechtmehring. Der sei aber wegen zu geringem Verkehrsaufkommen nicht machbar, so das Gremium. Auch der angeregte Fahrradweg nach Maitenbeth sei leider zum Scheitern verurteilt. Der benötigte Grund dafür gehöre leider nicht der Gemeinde, musste das Gemeindeoberhaupt den Viertklässlern verdeutlichen.

Unter anderem hätten die Schüler moniert, dass in der Steinweger Straße in Hart und in Brunnthal zu schnell gefahren werde, gab Linner an die Ratsmitglieder weiter. Dasselbe Empfinden hätten die Schüler auch bei der Auenstraße geäußert, was aber durch eine amtliche Verkehrsüberwachung vor einiger Zeit widerlegt wurde, so Linner.

Auf dem Weg zum Haus könnte in sicherer Entfernung zur Kreisstraße ein neues Bushäuschen einen guten Platz finden, schlugen Viertklässler der Grundschule Rechtmehring ihrem Bürgermeister Sebastian Linner vor.

Der Straßenbelag in der Waldstraße in Rechtmehring sollte erneuert werden, so lautete ein weiterer Gedanke der Schüler. „Das werden wir machen“, lautete die Aussage des Bürgermeisters.

Bushäuschen an der richtigen Stelle platzieren

Einen guten Gedanken nannte Linner das angeregte Bushäuschen in Nußbaum. Da bei dieser relativ scharfen Kurve immer wieder Fahrzeuge „hinaussegelten“, könnte dieses in größerem Abstand zur Kreisstraße Richtung Ortschaft aufgestellt werden.

Dazu erklärte Irmgard Daumoser, dass die Bushäuschen in Blümöd und Bramer nicht mehr auf dem neuesten Stand seien und eventuell nicht mehr benötigt werden. „Das wird aufgegriffen“ sicherte Linner zu.

Straßenschäden und Kieseintrag

Im Zusammenhang mit dem Wunsch nach einem neuen Straßenbelag für die Waldstraße fiel Linner ein, dass in der Königinstraße so manche Lastwagen ihre Baustoffe abladen, die beim Ausfahren ihrer Stützfüße keine „Matratze“ unterlegen. Das beschädige die neugeteerte Straße sehr. „Wenn ich da jemand sehe, bekommt er keine freundliche Aussage von mir“, kündigte Linner an.

Bushäuschen in Blümöd...

Peter Vorderwestner sprach in dem Zusammenhang auch den Kieseintrag auf der Hauptstraße beim Zirnbauer an, der von der nicht asphaltierten Straße von Heimbuch kommt. Dieser mache die Gullys zu, ergänzte Anton Hanslmeier. Man könne hier beispielsweise das Wasser von den Fahrrinnen alle etwa 15 Meter ableiten, so Linner.

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