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Hühnerhaltung in der Siedlung

Hühner-TV statt Fernsehen: Familie Brei aus Wasserburg findet ihr Glück im Federvieh

Wächst mit Hühnern auf: Julia Brei (2,5 Jahre).
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Wächst mit Hühnern auf: Julia Brei (2,5 Jahre).
  • Winfried Weithofer
    vonWinfried Weithofer
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„Hühner-TV“, nennen die Breis aus Wasserburg es, wenn sie von ihrer Terrasse im Fröschlanger aus ihr Federvieh beobachten. Besser und unterhaltsamer als Fernsehen, finden sie.

Wasserburg – Seit bald anderthalb Jahren profitiert das Wasserburger Ehepaar Brei mit ihren beiden Kindern Alina und Julia vom Federvieh. Ein gutes Dutzend Hühner picken sich tagein, tagaus durch ihre Wiese am Fröschlanger. Ein Bild, das in den Vorgärten mittlerweile gar nicht mehr so selten ist.

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Hühner sind ja ideale Haustiere, nahezu jede Kultur kennt und nutzt das Huhn, das enge Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Vogel besteht schon seit tausenden Jahren.

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„Hühner machen glücklich“, findet Anne Brei, Lehrerin an der Mittelschule.

Lang gehegter Wunsch

Sie hat sich mit der Anschaffung einen lang gehegten Wunsch erfüllt: „Ich wollte schon immer Hühner haben.“ Sie seien einfach nett, genügsam, gelassen. „Und die sind für uns wie ein Familienzuwachs.“ Mit den entsprechenden Verpflichtungen: „An jedem Morgen versorgen wir die Tiere mit Futter, Wasser, und am Abend kontrollieren wir, ob alle im Stall sind“, berichtet die 35-Jährige.

Auf jeden Fall ist für Unterhaltung gesorgt: „Wir schauen von der Terrasse aus auf den Abhang, unser Hühner-TV.“

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Für ihren Mann Andreas ist der Anblick ebenfalls das bevorzugte Programm. 13 Hühner haben sich die Breis mittlerweile zugelegt: Zwerghühner von der Rasse Wyandotte und Barnevelder sowie braune Hybrid-Legehühner.

Tiere lassen sich streicheln

Die Kinder haben ihren Spaß mit ihnen, die Tiere lassen sich leicht einfangen und streicheln. Erworben hat sie Anne Brei in Schnaitsee, in der Holledau und in Rosenheim.

Mittlerweile haben sich die Flattertiere an ihre Umgebung gewöhnt, haben ihren Rhythmus gefunden. Am Abend marschieren sie diszipliniert in den Stall, der automatisch schließt, schlafen auf den Sitzstangen, und am frühen Morgen geht es wieder auf die Wiese.

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Auf einen Gockel hat Anne Brei bewusst verzichtet – mit Rücksicht auf die Nachbarschaft. Es könnte ja sein, dass er stört, wenn er zu viel kräht. Wenn mal ein Tier ausbüxt, was eher selten vorkommt, wird es von den aufmerksamen Nachbarn zurückgebracht.

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Die Hühner werden regelmäßig geimpft – sollte eines trotzdem mal krank sein, steht fachmännischer Rat in Schnaitsee zur Verfügung. Dort haben die Breis einen Bekannten mit viel Knowhow. Willkommen sind die Eier, täglich kommen sechs bis sieben Stück zusammen. „Beim Legen wird viel gegackert oder auch mal geschimpft“, erzählt Anne Brei. „Die Hühner haben eben ein Mitteilungsbedürfnis.“

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