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Fest mit Segnung

Hubertus-Schützen aus Haag weihen den neuen Schießstand ein – und feiern das Ehrenamt

Helmut Schwarzenböck (links) ehrt Reinhold Kastl, der die Erinnerungsscheibe zeigt.
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Helmut Schwarzenböck (links) ehrt Reinhold Kastl, der die Erinnerungsscheibe zeigt.
  • VonLudwig Meindl
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Mit der neugestalteten Schießanlage schlagen die Staudener Hubertus-Schützen ein nächstes Kapitel ihrer Vereinsgeschichte auf. Mit 1360 Stunden in Eigenleistung haben die Schützen ihre neue Anlage gebaut.

Haag in Oberbayern – Die Staudener Hubertus-Schützen dürfen sich über eine neue Schießanlage freuen. Die Standsegnung verbanden sie mit zwei anschließenden „Feiertagen“ im Festzelt zu Erntedank und Weinfest. Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck würdigte die außergewöhnliche Leistung.

„An Gottes Segen ist alles gelegen“ zitierte Pfarrer Pawel Idkowiak, als er der neuen Anlage mit elektronischen Ständen seinen Segen gab und den ersten Schuss auf die Scheibe abgab. Er bat, dass nichts passiere und alle Schützen an diesem Sport Erfüllung fänden. Im Festzelt schickte Schützenmeister Reinhold Kastl einen Dank an die Sponsoren und an die Beteiligten voraus.

Der neue Schießstand der Hubertus-Schützen wurde feierlich eingeweiht. Bauer

Ein spezielles Lob galt Bauleiter Josef Eibl, der wiederum die Lorbeeren weiterreichte: „Ich habe eine gute Mannschaft gehabt, lauter Rentner.“ Zusammenfassend erläuterte Kastl, dass die Schützen die Gelegenheit genutzt hätten, die Gasthausrenovierung für einen Umbau am Stand zu nutzen, die Modernisierung der Schießanlagen, die Erweiterung des Vorbereitungsraums und den zweiten Fluchtweg. 2020 habe man die Genehmigung erhalten, dann die Zuschusszusagen.

Die Baukosten beliefen sich auf 75.000 Euro. Die Gemeinde unterstützte mit 16.000, die Eigenbeteiligung der Staudener lag bei 25.000 Euro. Ohne Sachspenden, die „großartige Eigenleistung von 1 360 Stunden“ und die Zuschüsse hätte man das Vorhaben nicht verwirklichen können, so Kastl.

„Wir müssen dem Verein danken“, folgerte Dritter Bürgermeister Florian Haas. Hubertus-Stauden habe mit der Unterstützung Beeindruckendes geschaffen, vor allem in Eigenleistung: „Das kann man gar nicht bezahlen.“

In Stauden wirke ein intakter Verein, der Kultur und Gemeinsamkeit der Bürger fördere und somit Haag lebenswert mache. Diese Worte sollten so auch einmal auf politisch höherer Ebene gesprochen werden, fuhr Gauschützenmeister Helmut Schwarzenböck fort. Dort unterstütze man in der Regel die Schützen nicht. Er gratuliere zu einer Anlage, mit der Stauden im Gau vorne dabei sei. Im Gegensatz dazu sehe es im Gau oft „bitterböse“ aus, da viele Wirte aufgrund immer höherer Hürden durch die Behörden schließen müssten und die Schützenvereine so heimatlos würden. An den Verein übergab Gauschützenmeister Schwarzenböck eine Erinnerungsscheibe, an Schützenmeister Kastl eine Bezirksmedaille.

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Zum Weinabend im Festzelt spielten dann „De Gschubstn“ auf. „Richtig griabig!“ schwärmte Gertrud Kastl vom Weinabend: „Die Leute haben drei Zugaben gefordert.“

Nach drei Jahren Pause stellte sich dann auch zum Erntedank im Festzelt das Publikum recht zahlreich ein. „Es ist immer schön, wenn man als Verein so ein Fest auf die Beine stellen kann und die Gäste so zahlreich kommen“, resümierte Gertrud Kastl die Festivitäten.

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