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AUS DEM STADTRAT WASSERBURG

Hickhack um Fahrradstellplätze am Bahnhof Reitmehring geht weiter

Mehrstöckig, komfortabel in der Nutzung:Ein Fahrradparkhaus wie am Bahnhof in Rosenheim hätten viele Wasserburger auch gerne in Reitmehring verwirklicht.
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Mehrstöckig, komfortabel in der Nutzung:Ein Fahrradparkhaus wie am Bahnhof in Rosenheim hätten viele Wasserburger auch gerne in Reitmehring verwirklicht.

Erneut vertagt hat der Stadtrat die Entscheidung über die zusätzlichen Fahrradstellplätze am Bahnhof in Reitmehring. Dort wird, wie berichtet, die Park-&-Ride-Anlage erweitert. Das Konzept für die Pkw-Parkplätze ist unter Dach und Fach, die Planung für die Radlstellflächen bereitet weiter Probleme.

Wasserburg – Derzeit befinden sich 62 überdachte Fahrradstellplätze am Bahnhof. Die Anzahl soll mindestens verdoppelt werden. Stark engagiert sich hier Christian Stadler, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Er kritisiert auch die Zufahrt zum bestehenden Radlparkplatz.

Sie habe sich durch vier neue Planungsvarianten, die ein Fachbüro im Stadtrat vorstellte, nicht verbessert, ärgerte sich Stadler. Er vertritt die Meinung, die neuen Konzepte würden nicht ausreichende Lenkerbreiten für die Räder vorsehen und kritisierte viele Details der Planungen.

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Bettina Knopp (Grüne), Mitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), Ortsgruppe Wasserburg, kritisierte, der Verein wäre nicht mit ins Boot geholt worden. Die Radparkplätze müssten genauso attraktiv und komfortabel ausgelegt werden wie die Stellflächen für die Pkw, forderte sie.

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Für eine öffentliche Förderung muss sich die Stadt nach Angaben von Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann jedoch an die DIN-Normen halten. Sie seien der Maßstab der Planung.

Nicht entscheidungsreif

Stadler legte mit Kritik nach: Er habe mehrfach Vorschläge gemacht und fühle sich ignoriert. Herrmann sprach von persönliche Befindlichkeiten, sie dürften beim Entscheidungsprozess keine Rolle spielen. Eins zu eins könnten die Ideen von Stadler aus unterschiedlichen Gründen nicht umgesetzt werden.

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Dritte Bürgermeisterin Edith Stürmlinger (Bürgerforum) befand angesichts des Streits und Hickhacks: Das Thema sei nach wie vor nicht entscheidungsreif. Mit 18 Ja- und sechs Nein-Stimmen wurde der Beschluss vertagt, die Beratung geht zurück an den Bauausschuss.

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