Helmut Schöller aus Maitebeth ist auch mit 80 mit Haus und Garten gut beschäftigt

Jubilar Helmut Schöllerfeierte seinen 80. Geburtstag im kleinen Kreise – wegen Corona. richterstetter

„Die große Feier konnte wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden, aber meine Frau hat im Keller eine 33 Jahre alte Flasche Wein entdeckt und diesen edlen Tropfen haben wir zusammen mit der Schwiegermutter zu dritt genossen - und schön war‘s“, erzählt Helmut Schöller anlässlich seines 80. Geburtstages.

Maitenbeth – Bei guter körperlicher Verfassung konnte Helmut Schöller aus Maitenbeth seinen Jubeltag feiern.

Der Jubilar wurde in München geboren und hat nach der Schule den Beruf des Automechanikers gelernt. Sein Berufsleben in jungen Jahren war abwechslungsreich und bewegt: „Ich bin zunächst Taxi gefahren, habe dann Getränke ausgefahren, eine Tankstelle geleitet und war staatlich anerkannter Sachverständiger für Propangasanlagen. Anschließend bin ich 43 Jahre Bus gefahren, zunächst 25 Jahre bei der Stadt München und nach dem Renteneintritt noch 18 Jahre bei der Firma Unterhaslberger." In seinen 65 Arbeitsjahren sei er keinen einzigen Tag arbeitslos gewesen, blickt er heute zufrieden zurück.

1966 lernte er seine Frau Irene in München an einer Tankstelle kennen, 1970 feierten sie ihre Hochzeit. Aus der Ehe sind drei Töchter hervorgegangen, neun Enkelkinder folgten.

Die Eheleute kauften sich in Maitenbeth ein Grundstück. 1980 bauten sie und zogen von Taufkirchen dorthin um.

„Ich leide an der Lungenkrankheit COPD und gehöre deshalb aktuell zur besonders gefährdeten Risikogruppe." Aus diesem Grund gehe er momentan kaum noch aus dem Haus und hoffe, dass dieser Spuk bald vorbei ist und er wieder ein normales Leben führen kann, berichtet Helmut Schöller. Auf Hobbies angesprochen erläutert er, er habe mit Haus, Garten und Brennholz machen so viel zu tun, dass ihm zu anderen Dingen gar keine Zeit mehr bleibe. „Früher habe ich mein Brennholz noch selbst im Wald herausgearbeitet, heute kaufe ich es mir beim Staatsforst, lade es auf, fahre es heim und bearbeite es zu Hause und das alles ganz allein“. Lorenz Richterstetter

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