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Heißes Wasser aus der Erde ab 2015

OVB
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In luftiger Höhe verschafften sich Richard Bals (von links), Hans Ruhland, Vitus Pichler, Thomas Irl und Sebastian Wagner einen Überblick über das Bohrgelände.

Schnaitsee - Die jüngste Schnaitseer Gemeinderatssitzung begann auf dem Gelände der "Future-Water-Energy-FWE" in Kirchweidach, wo sich die Ratsmitglieder umfassend über die Thematik der Geothermie informierten.

Die Schnaitseer Delegation empfingen Geschäftsführer Matthias Hiegl und Hans Ruhland von "FWE". Nach der Sicherheitsbelehrung und der Ausrüstung mit der nötigen Schutzkleidung führten die beiden Herren ihre Gäste über das Bohrgelände. Sie erklärten, dass das riesige Bohrgerät im Eigentum des Bundes sei und auf Tagessatz angemietet werde. Das Gerät sei vorher bei Hannover gestanden und werde ab Ende des Jahres in Traunreut eingesetzt. "Bei allen Arbeiten steht die Sicherheit ganz oben. Wir können uns freuen, dass trotz der gefährlichen Tätigkeiten bisher nichts passiert ist."

Hans Ruhland gab den Gemeinderäten einen Einblick in die Gesteinsschichten, die sich im Lauf der vier großen Eiszeiten gebildet hatte. "Da unten ist eine Granitschicht, die man sich als eine 30.000 Quadratkilometer große Heizplatte vorstellen kann, die das Wasser erhitzt. Hier in Kirchweidach erwarten wir mindestens 130 Grad heißes Wasser, das an die Oberfläche kommt." Das geförderte Wasser hat absolute Trinkwasserqualität".

Auf dem Bohrturm verschaffte sich die Delegation einen Überblick über das Gelände.

Beim anschließenden Gespräch gab Matthias Hiegl einen geplanten Zeitablauf für die Maßnahme in Schnaitsee. So werden bis spätestens September die ausgewerteten Daten zur Verfügung stehen. Bis Ende des Jahres sollen dann die Planungen der Bohrungen und die Standortwahl abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2012 ist vorgesehen, die Bodenplatte zu betonieren und im Sommer könnte dann mit der Bohrung begonnen werden. Im optimalen Fall kann das Kraftwerk 2015 in Betrieb gehen.

ju/Wasserburger Zeitung

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