Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


50 Teilnehmer beim Motocross

Heiße Reifen, Matsch und Spaß: MEC St. Leonhard packt Praxis, Theorie und Unterhaltung ins Kinder- und Jugendlager

Besprechung vor dem Vereinsheim: Auch Werte und Technikkenntnis gehören zum Programm der Sportler. Re
+
Besprechung vor dem Vereinsheim: Auch Werte und Technikkenntnis gehören zum Programm der Sportler.

Nur eine Woche nach der Vereinsmeisterschaft fand am vergangenen Wochenende das traditionelle Jugendlager der Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard (MCE) mit rund 50 aktiven Teilnehmern trotz erst einmal nicht so guter Wettervorhersagen statt.

Babensham – Vereinsintern hatte man sich für das Mammutprogramm an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden entschieden. Am nächsten Wochenende wird das Nachbarschaftsfest über die Bühne gehen. Durch das große Engagement des Vereins erlebten auch im zweiten Corona-Sommer die jüngsten Fahrer den Start in die Sommerferien auf zwei Rädern.

Auch interessant: 100 Aktive bieten in St. Leonhard Motorradsport vom Feinsten

„An diesem Wochenende geht es nicht darum, wer der Schnellste ist, sondern darum, etwas über Fahrtechnik zu lernen und diese zu üben. Die Tage können nur gut ablaufen, wenn wir alle miteinander helfen. Die Großen achten auf die Kleinen, und wir verbringen zusammen ein tolles Wochenende“, so der Vorsitzende Christian Kerstens bei der Begrüßung.

Eigentlich seien diese Werte beim Vereinsnachwuchs schon tief verankert und würden automatisch umgesetzt – ein Erfolg der intensiven Kinder- und Jugendarbeit.

Kilian Wolferstetter zeigt die perfekte Sprungtechnik auf dem Trainingsparcours.

Viel Wissen vermittelt durch Topfahrer und -trainer

Für das Fahrtraining in unterschiedlichen Leistungs- und Altersgruppen verpflichtete der Verein renommierte externe und interne Trainer und Topfahrer. Stefan Dirnhofer, Pius Bergmann, Daniel Ipflkofer, Michael Kerstens, Michael Schwab und Michael Türk schulten die jungen Motorsportler auf dem Trainingsgelände in der richtigen Haltung, der Kurvenfahrtechnik, dem Anbremsen und Beschleunigen sowie dem Springen über die „Tabels“.

Der Spaß kam auch nicht zu kurz und so ging es in einem Bus nach Amerang zum Baden und in die Eisdiele. Die Fackelwanderung über das Vereinsgelände fand ebenfalls statt. „Petrus ist wohl Motocrosser“, so ein Teilnehmer, denn außer einem Gewitter am Freitagabend und etwas Regen von Samstag auf Sonntag herrschte bestes Wetter und alles verlief nach Plan.

Theorie in der „Sky Box“

Am Samstagabend wurde es auf der Aussichtsterrasse „Sky Box“ des kürzlich mit 4800 Arbeitsstunden Eigenleistung fertiggestellten Vereinsgebäudes etwas ernster. Für einen Vortrag über die richtige Einstellung des Motorradfahrwerks war Sebastian Zauner gewonnen worden. Dieser arbeitet für die bayrische Firma Xtrig Racing Technology, die internationale Rennteams, Profis und Amateure ausstattet. Die richtige Einstellung der Federelemente von Sportmotorrädern ist Grundvoraussetzung für sportliches Fahren, und jeder Fahrer sollte sich damit beschäftigen. Den einen oder anderen Fahrwerkstipp gab es dann noch dazu.

Lesen Sie auch: Illegale Motocrossfahrten: Verein sorgt sich um Ruf des Motorsports

Einige wendeten das neue Wissen gleich an, und so sah man am nächsten Morgen schon das eine oder andere besser eingestellte Krad mit seinem Fahrer auf dem Rundkurs.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Erschöpft, aber überglücklich nach diesem intensiven Wochenende fuhren die Kinder am Sonntagmittag nach dem gemeinsamen Aufräumen nach Hause und in die verdienten Sommerferien. (re)

Mehr zum Thema

Kommentare