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HINTERGRUND:

„Heimatfreunde Obing“ gegründet

Stehen an der Spitze des neugegründeten Obinger Heimatvereins: Richard Egner, Hans Oberlechner, Leo Rosenlehner und Ortsheimatpfleger Ludwig Bürger (von links). graichen

Obing – In den letzten Jahren hatte sich in Obing ein erst einmal recht loser Kreis heimatgeschichtlich Interessierter zusammengefunden, der zusammen mit Ortsheimatpfleger Ludwig Bürger eine Reihe von Aktivitäten entwickelt hatte, mit denen bei Einheimischen und Gästen das Interesse geweckt werden konnte an dem reichen kulturellen Erbe aus der Vergangenheit des Ortes Obing.

Vorsitzender der Heimatfreunde ist Richard Egner

Dass daraus der Wunsch entstand, einen Heimatverein mit festen Strukturen zu schaffen, sei vor allem eine Folge der sich jetzt bietenden Chance, dass künftig ein Heimatmuseum im Haus der Vereine – dem ehemaligen alten Rathaus – eine attraktive Heimstatt finden könnte, so die Einschätzung von Obings Bürgermeister Sepp Huber auf der Gründungsversammlung für den Verein „Heimatfreunde Obing“.

Unter Leitung von Huber wurde nun die Satzung verabschiedet und ein Vorstand gewählt. Vorsitzender der Heimatfreunde ist Richard Egner, sein Stellvertreter Hans Oberlechner. Als Schriftführer fungiert Ludwig Bürger, die Kasse führt Leo Rosenlehner. Ergänzt wird dieses Vorstandsteam durch fünf Beisitzer, Andreas Grill, Ruhestandspfarrer Christoph Kronast, Hans Mayer, Inge Graichen und Elisabeth Kunz. Die Ortsheimatpfleger Walter Mayer und Ludwig Bürger gehören kraft ihres Amtes dazu. Die Kassenprüfung übernehmen Fanni Mayer und Anneliese Zauner.

Ihre Hauptaufgabe sehen die Obinger Heimatfreunde in Aufbau, Unterhalt und Pflege des künftigen Heimatmuseums. Dazu gehören die Sichtung vorhandener Materialien und die Erfassung und Katalogisierung der Exponate mit Führung eines Eingangsbuches, die Verwaltung der eigenen Ausstellungsstücke und der von anderer Stelle überlassenen Leihgaben von aus dem Gemeindebereich stammenden Funden sowie die Organisation der Restaurierung von noch eingelagerten Gegenständen. Des Weiteren will der Verein die Dorfgeschichte erforschen.

Ortsheimatpfleger Ludwig Bürger berichtete von einigen für die Präsentation im Museum vorgesehenen Ausstellungsstücken und wie es mit ihrer Beschaffung derzeit aussieht. Die archäologische Staatssammlung werde den im Obinger Gemeindegebiet gefundenen Römerstein, den beim Ramsauer-Anwesen ausgegrabenen Bronzekuchen aus der Bronzezeit und die Waffenfunde aus der Bajuwarenzeit aus Thalham – Saxe und Reste einer Spatha, kurze und längere frühmittelalterliche Schwerter – als Leihgaben zur Verfügung stellen; die Waffenfunde müssten noch restauriert und konserviert werden. Von dem Münzfund aus dem Gemeindegebiet von Obing mit Münzen aus dem Hochmittelalter, der letztes Jahr in der Staatlichen Münzsammlung in München zu sehen war, wird eine Nachbildung gezeigt werden können. Für die frühbarocke Mondsichel-Madonna aus der Zeit um das Jahr 1620 aus der Diepoldsberger Kapelle läuft derzeit die Begutachtung durch die Landesstelle für die nicht staatlichen Museen.

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