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Zufrieden mit der finanziellen Lage

Haushalt verabschiedet: Babensham baut auf Zuschüsse

Babensham steht finanziell gut da.
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Babensham steht finanziell gut da.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Einen „grundsoliden“ Haushalt hat die Gemeinde Babensham nach Einschätzung von Bürgermeister Josef Huber verabschiedet. Das sind die wichtigsten Investitionen und Zahlen.

Babensham – – Der Gemeinderat Babensham hat sich in seiner jüngsten Sitzung vor allem mit dem Haushalt für das laufende Jahr befasst. Bei der Vorlesung der Eckdaten zeigte sich Bürgermeister Josef Huber (Wählergemeinschaft) zufrieden mit der finanziellen Lage der Gemeinde: „Der Gemeindehaushalt ist grundsolide.“

Größter Posten: Neubau der Krippe

Der Haushaltsplan für 2022 umfasst rund 6,7 Millionen Euro (Verwaltung) und 3,3 Millionen Euro (Investitionen) – zusammen also gut zehn Millionen Euro. Damit liegt die Summe unter der des vergangenen Jahres, als die beschlossenen Baumaßnahmen für den Kindergarten eine Kreditaufnahme in Höhe von 1,8 Millionen Euro erforderten. Kreditaufnahmen für 2022 sind nicht vorgesehen, freilich sind bis zu drei Millionen Euro für Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben eingeplant.

Der Rat befürwortete die Haushaltssatzung ohne Gegenstimme, genauso dem unverändert gebliebenen Stellenplan, dem Finanzplan sowie dem Investitionsprogramm bis 2025. „Wenn die beantragten Zuschüsse rechtzeitig fließen, ist das machbar“, sagte Huber. „Ich hoffe, dass wir alles gut hinkriegen.“ Stellungnahmen oder Kritikpunkte aus dem Kreis der Gemeinderäte zu dem Zahlenwerk gab es keine.

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Bei den mittelfristigen Investitionen schlagen als größter Posten der Neubau der Kinderkrippe und die Erneuerung des Fiedlergebäudes mit 5,7 Millionen Euro zu Buche, wobei die Gemeinde mit vier Millionen Euro Zuschüssen rechnet. Die Kosten für den Breitbandausbau werden auf gut zwei Millionen Euro veranschlagt, wobei auch hier der Löwenanteil durch Zuschüsse (knapp 1,9 Millionen Euro) finanziert wird. Die Feuerwehr Titlmoos soll ein Löschfahrzeug für 350.000 Euro erhalten, der gemeindliche Eigenanteil wird auf knapp 200.000 Euro beziffert.

Huber wies auf mögliche Unwägbarkeiten hin, etwa im Zusammenhang mit dem Abriss der alten Bankengebäude und der in den nächsten Jahren anstehenden Sanierung des Rathauses. Zudem betonte der Rathauschef das Engagement der Gemeinde, den älteren Mitbürger ein „Leben in der gewohnten Umgebung“ zu ermöglichen. „Das sind wir den Seniorinnen und Senioren schuldig.“

Die Schulden sinken weiter, denn Kreditaufnahmen sind nicht geplant. Klinger/OVB

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