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Rettung in und an Gewässern:

Hauptausschuss Wasserburg ist sich einig: „Wir brauchen eine starke Wasserwacht“

Freuten sich über den hohen Zuschuss der Stadt: (von links) Johannes Weidinger, zweiter Vorsitzender der Wasserwacht, David Eisner (stellvertretender Jugendleiter) und Michael Hecht (Beisitzer).
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Freuten sich über den hohen Zuschuss der Stadt: (von links) Johannes Weidinger, zweiter Vorsitzender der Wasserwacht, David Eisner (stellvertretender Jugendleiter) und Michael Hecht (Beisitzer).
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Die Wasserwacht Wasserburg bekommt einen hohen Zuschuss für eine Neuanschaffung, ohne die das neue Rettungsboot nicht eingesetzt werden kann.

Wasserburg – Der Haupt- und Finanzausschuss Wasserburg war sich mit Heike Maas, Fraktionsvorsitzende von CSU-Wasserburger Block- Freie Wähler, einig: „Wir brauchen eine starke Wasserwacht.“ Einstimmig befürwortete das Gremium deshalb einen Zuschussantrag der Ortsgruppe. Sie benötigt ein Zugfahrzeug für ein neues Boot.

Der Transporter kostet 59.000 Euro und muss in voller Höhe von der Wasserwacht finanziert werden. Die Ortsgruppe, die mit einer Abordnung in Uniform an der Beratung im Rathaus teilnahm, kann nur einen Eigenanteil von 23.000 Euro leisten. Sie benötigt Spenden und Zuschüsse. Denn währen der Pandemie seien wichtige Einnahmequellen versiegt: Es gab keine Schwimmkurse, kaum Veranstaltungen.

Die Stadt gibt einen Zuschuss in Höhe von 12.500 Euro – außerplanmäßig. Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) erinnerte auch daran, dass die Wasserwacht bei der Stadt bisher kaum um finanzielle Unterstützung gebeten habe.

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Der neue Ranger, ein Pick-up mit Allradantrieb, ist laut Wasserwacht notwendig, um das Rettungsboot (finanziert zu 90 Prozent vom Freistaat) zu Einsätzen zu transportieren. Diese sind in einem Gebiet möglich, das von Ebersberg bis Obing reicht. Im Einzugsbereich liegt nicht nur der Inn, hier gibt es auch zahlreiche Seen.

Neues Boot ist größer und schwerer

Das neue Boot ist größer und deutlich schwerer als das Bisherige. Die Neuanschaffung soll im Herbst 2022 ausgeliefert werden. 2023 feiert die Wasserwacht außerdem ihr 75-jähriges Bestehen – die Unterstützung durch die Stadt sei deshalb auch ein Geburtstagsgeschenk, so Kölbl.

Werner Gartner (SPD) hatte noch einen nicht ernst gemeinten Wunsch an die Ortsgruppe: Das größere und stärkere Rettungsboot könnte vielleicht auch die Innschifffahrt wieder aufnehmen, schlug Gartner vor.

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