Hasenverbissund Windbruch

Ortsbesuch in der Vor-Corona-Zeit:Sehr unansehnliche Spuren im Wald bei Kaltbrunn hat der Einsatz des Harvesters hinterlassen. Davon machten sich die Jagdgenossen und Waldbauern selbst ein Bild vor Ort. RE

Schnaitsee – Bei der Waldbegehung der Jagdgenossenschaft und der Waldbauern vor Ausbruch der Corona-Pandemie besuchten die Teilnehmer Wälder bei Stangern und Kaltbrunn.

Nördlich von Stangern in Richtung Buchet stellten die Jagdgenossen, Jäger und der Schnaitseer Förster Matthias Maier einen erheblich Anpflanzungsverbiss bei Lärchen und Eichen fest. Besonders fiel hier die Schädigung durch Hasen auf. Die Tannen waren unbeschädigt.

Östlich von Kaltbrunn in Richtung Hauner-Kapelle wurden Flächen besichtigt, die vom Windbruch in Mitleidenschaft gezogen waren. Zudem hatte der Harvester bei seinem Einsatz eine tiefe Schneise hinterlassen. „Solche Rückegassen sollten tunlichst vermieden werden“, so der allgemeine Tenor.

Als „Schmankerl“ bekamen die Waldbesucher eine riesige Schwarzpappel zu Gesicht. Diese Baumart wächst als Flussbegleiter und stellt höchste Ansprüche an Licht und Wärme. Die Standorte müssen darüber hinaus sehr gut nährstoff- und wasserversorgt sein.

Anschließend wurden bei der Diskussion die besichtigten Probleme, aber auch die positiven Aspekte vertieft. ju

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