„Hasenplage“ in Obings Gärten

Obing – Um wilde Kaninchen ging es in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Obing.

Sie sollen bitte nicht gefüttert werden, so der Appell des Gemeinderates. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ hatte Gemeinderätin Lisa Voit (BL) die Schar von freilaufenden Langohren in Teilen Obings angesprochen, die von vielen Bürgern als „Hasenplage“ empfunden würde. Was könne die Gemeinde dagegen tun, fragte sie, denn die Tiere verwüsteten Gärten und unterminierten Mauern. Bürgermeister Sepp Huber (FW) erklärte, dass es wenig Bekämpfungsmöglichkeiten gebe, da man im Ortsgebiet nicht jagen dürfe und auch keine Giftköder auslegen darf. Einige Gemeinderäte bezweifelten auch, ob hier überhaupt eine Aufgabe für die Gemeinde vorliege. Man einigte sich schließlich darauf, einen Aufruf zu veröffentlichen, die Kaninchen keinesfalls auch noch zu füttern.igr

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