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„Der Anfang vom Ende“

Haltestelle in Mittergars soll erhalten bleiben

Seit Dezember 2019 ist der Haltepunkt in Mittergars stillgelegt.
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Seit Dezember 2019 ist der Haltepunkt in Mittergars stillgelegt.
  • VonAnja Leitner
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In Mittergars hält seit 2019 kein Zug mehr. Warum der Gemeinderat trotzdem nicht will, dass der Haltepunkt abgebaut wird.

Gars – „Der Anfang vom Ende“: So beschrieb Bürgermeister Robert Otter den geplanten Rückbau des Haltepunkts in Mittergars in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Zwar hält der Zug seit Dezember 2019 in Mittergars nicht mehr an, doch das die ganze Station verschwindet, dagegen sprach sich das Gremium mehrheitlich aus. „Zwischenzeitlich hat es eine Bedarfshaltestelle gegeben, bei sich die wartenden Fahrgäste mit Handzeichen bemerkbar machten, wenn sie zusteigen wollten, aber seit Längerem hält der Zug in Mittergars gar nicht mehr“, erklärte Otter.

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Grund dafür: Die Zählung der Deutschen Bahn habe ergeben, dass nicht genug Leute zusteigen würden. Außerdem soll eine möglichst schnelle Verbindung nach München und Rosenheim geschaffen werden. Durch den beinahe ungenutzten Haltepunkt würde die Fahrt verzögert, erklärte der Rathauschef das Vorgehen der Bahn.

„Trotzdem wollen wir nicht, dass das Wartehäuschen abgebaut wird. Wer weiß, wie es in den nächsten Jahren ausschaut. Der Öffentliche Personennahverkehr soll ausgebaut werden. Wenn keine Haltestelle mehr da ist, wird dort mit Sicherheit nie wieder ein Zug halten“, erläuterte der Bürgermeister.

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Das sah der Gemeinderat genauso. Der Rückbau des Haltepunkts in Mittergars wurde abgelehnt. Die Verwaltung wird ein entsprechendes Antwortschreiben an das Eisenbahnbundesamt zu verfassen, in dem auf die verschiedenen Punkte Klimaschutz, Ausbau des Nahverkehrs und Ressourcenschonung hingewiesen wird. Der Beschluss wurde mit einer Gegenstimme angenommen.

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