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Interview zum neuen Jahr

Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz: „Der neue Brunnen liegt mir sehr am Herzen“

Im Zehentstadel geht es jetzt in die Baugenehmigung. Bürgermeisterin Sissi Schätz ist zuversichtlich, dass die Zeit der langen Planungen bald vorbei ist.
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Im Zehentstadel geht es jetzt in die Baugenehmigung. Bürgermeisterin Sissi Schätz ist zuversichtlich, dass die Zeit der langen Planungen bald vorbei ist.
  • VonAnja Leitner
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Das neue Sportbad ist bald fertig, doch wie stehen die Chancen, dass es 2022 was wird mit dem Umbau des Zehentstadels? Haags Rathauschefin verrät im Interview mit der Wasserburger Zeitung, wie es um die wichtigsten Projekte in der Marktgemeinde steht und was ihr im neuen Jahr wichtig ist.

Haag – Verlässt der Haager Zehentstadel 2022 endlich die Endlosphase der Planung? Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz ist zuversichtlich. Was sonst noch auf ihrer Wunschliste steht, verrät sie im Interview mit der Wasserburger Zeitung.

Ein weiteres Jahr mit Corona geht zu Ende. Wie hat die Pandemie die Vorhaben der Marktgemeinde beeinflusst?

Sissi Schätz: Sehr unterschiedlich. In den Bereichen Kultur und Feste hat es große Einschränkungen gegeben. Es war schon recht früh im Jahr klar, dass das Straßenfest und das Herbstfest nicht stattfinden können. Im Schlosshof hatten wir trotzdem einige schöne Theaterveranstaltungen mit Hansi Anzenberger und die Austropop-Night mit mehreren Terminen. Bauvorhaben wie etwa das Großprojekt „Sanierung Hallenbad und Turnhalle“ waren fast nicht von der Pandemie betroffen, erst zum Schluss hin gab es Verzögerungen durch Lieferengpässe.

Die Sanierung des Zehentstadels ist schon lange Thema in Haag. Allerdings ist davon bislang wenig zu sehen. Wie geht es dort weiter?

Schätz: Wir sind beim Zehentstadel entscheidende Schritte vorangekommen: Der Gemeinderat hat sich nach der Präsentation des Vorentwurfes auf das Pfarrheim und die Bücherei im Westteil festgelegt und hat mit einigen Änderungen auch die Planung für den Multifunktionsraum und das Café im Ostteil gebilligt. Auch die Freianlagen sind bereits geplant. Nun wird die Baugenehmigung eingeholt und der Mietvertrag mit der Pfarrgemeinde steht zur Genehmigung durch den Gemeinderat an.

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Das Haager Sportbad kann voraussichtlich im neuen Jahr in Betrieb genommen werden. Die vier Gemeinden Haag, Kirchdorf, Maitenbeth und Rechtmehring haben die Sanierung der Schwimm- und Turnhalle gemeinsam gestemmt. Wie war die Zusammenarbeit mit dem Schulverband?

Schätz: Die Zusammenarbeit im Schulverband lief hervorragend. Wir waren uns von Anfang an einig, dass wir die Sanierung stemmen möchten. Die Turnhalle und das Hallenbad sind wie neu und ich hoffe, dass beides fleißig genutzt wird.

Seit Juni werden Straßen- und Kanalsanierungen im Gemeindegebiet vorgenommen. Wie ist der Stand, welche Straßen werden im kommenden Jahr in Angriff genommen?

Schätz: Wir haben jedes Jahr turnusmäßig Sanierungsmaßnahmen bei Straßen und im Kanalleitungsnetz. Die Westendstraße (westlicher Teil) wird nächstes Jahr der größte Brocken sein, da hier die Straße, die Wasserleitung und der Kanal saniert werden müssen.

Die Instandsetzung der Hauptstraße wurde auf Wunsch der Geschäftsleute, während der Pandemie die Geschäftswelt nicht noch mit einer Baustelle zu belasten, verschoben. War das die richtige Entscheidung? Wird die Sanierung 2022 nachgeholt?

Schätz: Das war sicher die richtige Entscheidung, denn die Geschäftsinhaber, Dienstleister und die Gastronomen waren auch heuer wieder sehr durch Corona gebeutelt. Die Sanierung steht in engem Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bräuhausplatzes. Es ist ein Gesamtkonzept zu erarbeiten und die Bürger sollen mit einbezogen werden. Ich hoffe, dass die Pandemie wieder mehr Präsenzveranstaltungen erlaubt.

Welches Vorhaben steht auf Ihrer Wunschliste? Was wollen Sie nächstes Jahr unbedingt anpacken?

Schätz: Der Baubeginn für die Nutzungen im Zehentstadel ist ein wichtiger Meilenstein für nächstes Jahr. Darüber hinaus liegt mir der neue Brunnen sehr am Herzen. Die Probebohrungen laufen und bringen hoffentlich das gewünschte Ergebnis, nämlich ausreichend Trinkwasser für einen neuen Brunnen.

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