Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kooperation mit Bestatter

Haags Bürgermeisterin Schätz setzt weiter auf die Zusammenarbeit mit Firma Herzog

Jetzt steht es schwarz auf weiß: Herzog erledigt anfallende Arbeiten auf dem Haager Friedhof.
+
Jetzt steht es schwarz auf weiß: Herzog erledigt anfallende Arbeiten auf dem Haager Friedhof.
  • VonLudwig Meindl
    schließen

Nach vorangegangener Neuberechnung der Kalkulation wurde die Bestattungs- und Friedhofssatzung der Gemeinde Haag erneuert. Die Änderung betraf den „Benutzungszwang“ durch das örtliche Bestattungsunternehmen Herzog. Dieser bestand bisher in der Praxis, aber nicht auf dem Papier.

Haag – Nach vorangegangener Neuberechnung der Kalkulation wurde die Bestattungs- und Friedhofssatzung der Gemeinde Haag erneuert. Die Änderung betraf den „Benutzungszwang“ durch das örtliche Bestattungsunternehmen Herzog. Dieser bestand bisher in der Praxis, aber nicht auf dem Papier.

Auch interessant: Haag setzt neue Bestattungskosten fest: Exhumieren kostet jetzt 720 Euro

Als „bewährtes System“ bezeichnete es Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD), dass das örtliche Bestattungsunternehmen Herzog in Zusammenarbeit mit der Gemeinde die Aufgaben übernehme. Die Leistungen habe man per Vertrag geregelt. Markus Wagner, Abteilungsleiter für das Friedhofswesen in der Gemeindeverwaltung, erläuterte den Anlass der Neufassung der Satzung.

Die Bestattungs- und Friedhofssatzung gilt seit dem Jahr 1988. In der Praxis habe die Gemeinde mit dem Bestattungsunternehmen Herzog zusammengearbeitet. Dies sei allerdings in der Satzung nicht verankert gewesen.

Nachfragen auf der Sitzung des Gemeinderats im Bürgersaal kamen dazu von Siegfried Meier (SPD) und Drittem Bürgermeister Dr. Florian Haas (PWG). Unter anderem, ob der Auftrag für eine Bestattungsfirma nicht öffentlich ausgeschrieben werden müsse. Dazu Schätz knapp: „Die Bestattungsunternehmen sind regional gut aufgeteilt.“ Die Satzung wurde mit einer Gegenstimme angenommen.

Bereiche bleiben bestehen

So betrifft die Neufassung des Paragrafen 26 der Satzung die „in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bestattung stehenden Verrichtungen auf den Friedhöfen“. Die Ausführung erfolge über die Gemeinde „und insoweit ein Benutzungszwang“ angeordnet ist. Dieser Benutzungszwang besteht in Haag durch das Unternehmen Herzog.

Die Satzung beinhaltet die Richtlinien für erforderliche Genehmigungen, so die Veränderung von Grabmalen und das Einsetzen provisorischer Grabmale. Die Größe der Grabsteine muss Richtlinien des Handwerks entsprechen. Die Fundamente sind zu sichern. Der Haager Friedhof ist nach wie vor in drei Bereiche geteilt: den alten Bereich zwischen der Friedhofsmauer an der Maria-Ward-Straße, Leichenhaus und Kapelle, Abteilung II nördlich davon und Abteilung III Richtung Hofgartenstraße.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Geregelt sind die Maße für Gräber und Urnenstätten, sowie die Särge, die nicht aus Kunststoff bestehen dürfen. Ein neuer Kommentar gibt die Möglichkeit, in den Urnen-Nischen und Urnen-Gräbern auch zwei Urnen beizusetzen. In der Abteilung III gibt es sogar Nischen für drei Urnen. Paragraf 11 regelt die Nutzungsrechte vom Ersterwerb bis zur Umschreibung.

Kommentare