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Entscheidung im Gemeinderat

Haager Zehentstadel: Auch das Konzept für Außenanlagen steht

Der Entwurf für die Außenanlagen.Lex Kerfers Landschaftsarchitekten
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Der Entwurf für die Außenanlagen.Lex Kerfers Landschaftsarchitekten
  • VonLudwig Meindl
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Nach dem Innenkonzept befürwortete der Haager Gemeinderat auch die Entwurfsplanung für die Außenanlagen des Zehentstadels.

Haag – Der neue Kostenansatz ist günstiger. Die Fertigstellung wird erst 2024 erwartet. Das einheitliche Gesamtbild soll zur Aufwertung des Zentrums dienen.

Die „Kleinigkeiten“, die zuletzt im Juni angeregten Änderungswünsche der Ratsmitglieder, seien eingearbeitet, erläuterte Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) und bat Landschaftsarchitekt Robert Kerferr ans Mikrofon des Bürgersaals. Der zeigte die gesteigerte Anzahl der Sitzgelegenheiten auf der Nordseite des historischen Bauwerks. Entlang des Privathauses schlugen die Planer einen Grünstreifen mit Bänken und Tischen vor. Die Ausführung könne auch auf das zusätzliche Grün verzichten. Für die Begrünung stimmten in einer separaten Abstimmung zwölf gegen vier Ratsmitglieder.

Der Fußgängerweg entlang des Zehentstadels bergaufwärts gegenüber dem Rathaus erfuhr eine Verbreiterung auf zwei Meter. Die Straße daneben verfügt noch über sieben Meter Breite. Das „Plattenband“ zur Nordseite wurde herausgenommen und trug wesentlich zur Kostenvergünstigung bei. Statt 416 000 Euro wird die Außengestaltung jetzt vermutlich 401 000 Euro kosten.

Das Sonderbord in Verlängerung zur Löwenbrücke wurde etwas von der Straße abgerückt. Der Löwenbrücke verbleiben 5,30 Meter Fahrbreite, was dem zur vergangenen Debatte angezweifelten Begegnungsverkehr gerecht werde. Die Vorplätze werden mit Platten belegt. Der Ausgang zum Kastaniengarten hin erhält eine Rampe. „Die ist wichtig für die Barrierefreiheit“, betonte Siegfried Meier (SPD).

Die Ansichten führten das Eck der Nordseite am Löwenbrunnen plastisch vor Augen, wo die Ulme vor dem alten Feuerwehrgerätehaus mehr Raum bekommen soll und den kleinen grünen Platz künftig Sitzstufen bereichern. Gegen unwillkommenes Parken werden Poller aufgestellt. Die Trafostation der Haager Kraftwerke wird auf die westliche Seite nach außen versetzt und erhält eine optische Verkleidung.

Ein Anliegen war dem Landschaftsarchitekten Robert Kerfer die einheitliche Gestaltung: „Alles soll in einer Qualität ausgeführt werden.“ Dazu gehören 190 Meter Stufen aus Granit, Beleuchtung, niedrige Stauden und Holzroste für die Sitzflächen.

Die Entwurfsplanung für die Außenanlagen befürworteten bei der Abstimmung 13 Räte gegenüber drei Gegenstimmen.

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