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15 Jahre im Rosenberger Stüberl

Haager Wirtin Mariele Winkler feiert „Dienstjubiläum“ und verrät ihr Erfolgsgeheimnis

Anstoßen auf 50 erfolgreiche Jahre in der Gastronomie: Mariele Winkler und Heinz Bachmeier im „Rosenberger Stüberl“.
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Anstoßen auf 50 erfolgreiche Jahre in der Gastronomie: Mariele Winkler und Heinz Bachmeier im „Rosenberger Stüberl“.
  • VonLudwig Meindl
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50 Jahre in der Gastronomie, 30 Jahre Wirtin, davon 15 Jahre im Rosenberger Stüberl. Warum Mariele Winkler nie was anderes machen wollte.

Haag – Mariele Winkler, Wirtin im Rosenberger Stüberl, feiert heuer ihr 50. Dienstjubiläum. Seit über fünf Dekaden arbeitet sie in der Gastronomie, 30 Jahre ist sie Wirtin und seit 15 Jahren hat sie das Rosenberger Stüberl. Die Tochter von Babtist Hirschstetter, Bierfahrer der Moy-Brauerei, schien in das Metier hineingeboren.

Schon mit 15 Jahren wurde sie Bedienung im Café Wanger am Bräuhausplatz – nachdem ihr Vater ihr verbot, dass sie Friseurin lernte. Diese Weisung vergaß Mariele Winkler nie. 1983 übernahm sie dann in Mühldorf den „Klimperkasten“.

Mit 15 Jahren schon Bedienung

Danach wechselte sie wieder ins Café Keller nach Haag und von dort aus übernahm sie zehn Jahre das Café Wanger, ebenfalls in Haag. „Damit habe ich mir meinen Jugendtraum erfüllt“, so Mariele Winkler rückblickend. Im Jahre 2007 übernahm sie mit Heinz Bachmeier das „Rosenberger Stüberl“ – 1983 auch noch bekannt als das Paulaner Bierstüberl. Seit ihren Anfangstagen als Bedienung hätten sich die Wirtschaften und das Verhalten der Gäste geändert, erinnert sich Winkler. „Vor Corona“ sei es üblich gewesen, dass man bis drei, vier Uhr früh sitzen blieb. „Heute müssen alle früher weg.“ Ihre Gäste bestünden zu 100 Prozent aus Stammkunden, darunter das Kegel-Team.

Dabei falle auf, dass es mittlerweile keine „Kartenspieler und Würfler“ mehr gebe, wie Bachmeier ergänzt. Aus den Cliquen von einst hätten sich Familienväter entwickelt, die mehr zuhause seien.

Winkler kennt im Rosenberger Stüberl auf alle Fälle jeden einzelnen Gast. kaum ein neues Gesicht tauche auf. Das gelte auch für die Leute untereinander: „Jeder kennt hier jeden. Wir sind eine große Familie“, erzählt sie. Eine Besonderheit im Eck nimmt der Hexenstammtisch ein. Am Jubiläumstag bei Bier und Backfisch saßen vier „Hexen“ noch zu später Stunde an der Theke. Nach den Corona-Einschränkungen registrierte Winkler einen Aufwärtstrend in der Gaststube. Zur Öffnung unter Auflagen habe es wenig Probleme gegeben.

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