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Haager Kirta-Fest ein voller Erfolg – und dennoch: „Wir brauchen wieder ein großes Herbstfest“

Anstoßen auf ein gelungenes Fest:Petra Bauer-Würdinger, Bernd Furch, Herbert Zeilinger und Manuel Scheyerl (von links).

Der Wunsch nach einem Kirta-Fest im goldenen Oktober ist für die Haager in Erfüllung gegangen. Organisatoren wie Besucher waren zufrieden.

Haag– Der Wunsch nach einem Kirta-Fest im goldenen Oktober ist für die Haager in Erfüllung gegangen. Organisatoren wie Besucher waren zufrieden, hoffen jedoch, dass diese kleine Variante nächstes Jahr wieder durch ein großes Haager Herbstfest ersetzt wird.

„Ich bin sprachlos“, hieß die Bilanz von Herbert Zeilinger im doppelten Sinn. Er war auf das viele Reden hin heiser, aber auch erfreut über den Andrang. „Sehr zufrieden“ äußerte sich Petra Bauer-Würdinger, obwohl „der Kirta kein Vergleich zum Haager Herbstfest“ sei. Einige Tage sei sie voll ausreserviert gewesen: „Der Sonntag war Wahnsinn.“

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Nach Alois Unertl von der Haager Weißbierbrauerei haben die Haager das gelungene Fest hauptsächlich dem guten Wetter zu danken: „Da sind viele Familien gekommen, nicht nur Biertrinker.“ Martin Hartinger von der Brauerei Stierberg resümierte: „Es freut uns, dass die Haager unser Kirta-Bier so gut angenommen haben.“ Das höchst engagierte Personal lobte Festwirt Manuel Scheyerl. Für die Bilanz stehe jedoch fest: „Das sind zu viele Besucher für ein kleines Fest. Wir brauchen wieder ein großes Herbstfest.“

„Wir brauchen wieder ein großes Herbstfest“

„Wirklich gelungen mit Kaiserwetter“ resümierte Platzwart Robert Thalkofer für die Schausteller den Haager Kirta auf der Festwiese. Der Himmel habe für das Wetter und ein gelungenes Fest gesorgt, wusste Pfarrer Pawel Idkowiak in seiner Schlussbemerkung.

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Gemeinderat Egon Barlag lobte das „soziale Miteinander“, das vor allem im Seniorennachmittag gefördert worden sei: „Da sitzen viele alte Haager beieinander, die sonst nicht zusammenkommen.“

Sinn und Zweck des Aufwandes bildete nach Hauptorganisator Bernd Furch, „dass wir was zum Feiern haben“. Der Bevölkerung von Haag und Umgebung sei damit wieder eine Gelegenheit für Treffen und Austausch gegeben worden. Das gelte für Alt wie Jung. Angenommen hätten die Besucher die Parkflächen, die Geschäftswelt nebenan sei nicht beeinträchtigt worden, bemerkte Furch. Im Vergleich zum „Kirta“ wolle das Haager Herbstfest eine Plattform für Kultur und Brauchtum sein. Um es aber wieder umzusetzen, brauche es eine grundlegende Erneuerung der Infrastruktur und Klärung der Parkplatzfrage: „Daran arbeiten die Organisatoren und der Markt Haag.“ Das Fest solle allen Bevölkerungsschichten förderlich sein, „dass sie sich wohlfühlen“, erklärte Furch.

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Zum letzten Tag waren die Plätze in den Biergärten bis zu späteren Stunden gefüllt. Nachmittags freuten sich die Senioren über die Einladung von der Marktgemeinde. „Jung und Alt kamen auf ihre Kosten“, bilanzierte Bürgermeisterin Sissi Schätz. Draußen zu sitzen und auf dem Festplatz zu schlendern, sei ein Vergnügen gewesen. Das Konzept bezeichnete sie als gelungen.

Den Weinstadel füllte abends das Kabarett von Mike Hager. Die letzten Schlager stimmte im Festzelt das Trio „Sappradi“ mit Gust Wimmer an.

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