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Haager Freibad fährt Verluste ein

Haag – Der Haager Gemeinderat hat die Bilanzen der von der Gemeinde verwalteten betrieblichen Einrichtungen des Wasserwerks, des Freibads und der Hospital- und Leprosenhausstiftung einstimmig genehmigt.

Die Abschlussrechnungen der Gemeindeverwaltung waren auch dem kommunalen Prüfungsverband vorgelegt worden. Der Jahresabschluss 2019 für das Wasserwerk hatte eine Bilanzsumme von 3 273 412 Euro. Der Jahresverlust belief sich auf 39 698 Euro. Weiter verwies die Verwaltung darauf: „Künftige Gewinne der Betriebe gewerblicher Art der gemeindlichen Wasserversorgung und Fotovoltaikanlagen werden bis auf Weiteres stets der Rücklage zugeführt.“

Das Freibad, das neben dem Schwimmgelände auch die Gaststätte einschließt, nannte Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) „einen nicht unbedingt lukrativen Betrieb“. Bei einer Bilanzsumme von 823 199 Euro betrug der Jahresverlust nach ihren Angaben 101 941 Euro. In der kurzen Diskussion kam auch zur Sprache, dass die Anlagen im Laufe der Jahre immer weniger wert seien. Nach Egon Barlag (Freie Wähler) laute die Konsequenz daraus: „Die Rücklagen erhöhen.“ Über diese Rücklagen, fügte Gemeindegeschäftsleiter Manfred Mörwald ein, seien Gewinne und Verluste aufzulösen.

Den Abschluss der Jahresrechnung 2020 für die Haager Stiftung bilanzierte Kämmerer Christian Prieller mit 258 719 Euro im Verwaltungshaushalt und 107 700 im Vermögenshaushalt, insgesamt mit 366 410 Euro. Gemeindegeschäftsleiter Manfred Mörwald sprach von der Senkung der kalkulatorischen Zinsen. Reelle Zinseinnahmen habe die Gemeindeverwaltung für die Hospital- und Leprosenhausstiftung nicht mehr, so Bürgermeisterin Schätz. Die Sicherung des Kapitals sei durch die Rückführung vorzunehmen. Die Rücklagenzuführung für 2020 betrug 95 960 Euro, die Zuführung zum Vermögenshaushalt 107 697, teilte sie mit.

Zweiter Bürgermeister Stefan Högenauer (CSU) regte eine Neubewertung des Vermögens der Stiftung an. Dazu zählen nach Gemeindegeschäftsleiter Mörwald nicht die vom Pächter, dem Caritas-Verband, sanierten Bereiche. Es beinhalte die Grundstücke von Wald und Wiesen aus dem ehemaligen Ökonomiebetrieb der Stiftung und das Areal des Bürgerheims St. Kunigund, berichtete er.

Schätz schlug vor, der Rechnungsprüfungsausschuss solle einmal die Anlagensituation der Stiftung durchleuchten.Ludwig Meindl

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