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AUS DEM GEMEINDERAT

Haag will klare Linie für Straßenleuchten und einigt sich auf drei Modelle

Leuchten bereits mit LED: die Bergmeister-Straßenlaternen in Haag – hier am Gasthof Schex.
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Leuchten bereits mit LED: die Bergmeister-Straßenlaternen in Haag – hier am Gasthof Schex.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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„De Gustibus non disputandum est“ – so heißt eine lateinische Redewendung, die bedeutet, dass man über Geschmack nicht streiten kann. Doch gerade beim Geschmack weichen die Meinungen so weit auseinander, dass sich meist vortrefflich streiten lässt. Oder zumindest diskutieren – wie im Haager Gemeinderat, wenn es um die richtigen Modelle für die Straßenbeleuchtung geht.

Haag – Der Gemeinderat in Haag sollte sich einigen, welche Straßenbeleuchtung zu einem einheitlichen Bild beitragen soll – für das Sanierungsgebiet, aber auch generell zur Ertüchtigung des Bestandes.

Bergmeister-Leuchten sind beliebt aber teuer

Im historischen Kern stehen die sogenannten Bergmeister-Leuchten, die allen Räten wunderbar gefallen, jedoch doppelt so teuer kommen, wie etwa Siteco-Leuchten, die in Haag auch vertreten sind, wie Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) auf Nachfrage erklärt. Sie sollten im Sanierungsgebiet und an markanten Straßenzügen stehen und auch die Straße von Altdorf nach Haag zieren.

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„Wir sollten nicht zu viele Modelle verbauen, sonst bekommen wir ein Sammelsurium“, so Schätz. Dazu meinte Zweiter Bürgermeister Stefan Högenauer (CSU), dass dem schon so sei. Er finde es gut, sich auf ein Konzept und auch auf eine Farbe für die Leuchtmittel zu einigen, dann können die Kraftwerke Haag es einheitlich umsetzen. Hans Urban (CSU) pflichtete ihm bei.

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Er plädierte für Leuchtentypen, die gut zu reinigen seien.

Modul-Konzept ist gut

Siteco-Leuchten haben einen austauschbaren Kopf. Dritter Bürgermeister Florian Haas (PWG) findet das Modulkonzept „sexy und wohlüberlegt“, auch wenn er die Peitschenleuchten nachts als „blendend“ empfindet.

Bernd Schneider (CSU) schlug vor festzulegen, ob man Warm- oder Kaltweiß wolle und wie viel Lumen. „Wir wollen auch auf die Insektenfreundlichkeit achten und die Dimmbarkeit zu bestimmten Uhrzeiten vorgeben“, so Schätz.

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Das Thema Lichtverschmutzung griff Siegfried Maier (SPD) auf. „Daran sollten wir auch bei der Weihnachtsbeleuchtung denken. Natürlich geht bei der Ausleuchtung der nächtlichen Straßen die Sicherheit vor“, so Maier.

In der Abstimmung war man sich einig, dass die Bergmeister-Lampen ins Sanierungsgebiet und an markante Straßenzüge gehören. Mit 14:1 Stimmen wurden sie auch für die Straße von Altdorf herauf festgelegt.

Bei den Wohnbaugebieten und Neubaugebieten fiel die Bergmeister-Lampe mit 6:9 Stimmen durch. Bei den Hütchen- oder Schirmchenleuchten war es nicht so leicht.

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Drei ähnliche Modelle, die als Favoriten herausgearbeitet wurden, erzielten in drei Abstimmungen jeweils keine Mehrheit. Es dauerte ein Weilchen, bis man sich am Ende zu einer Mehrheit mit 10:5 für eine Schirmleuchte durchringen konnte. Sie wird auch die alten Pilzleuchten ersetzen.

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Mit 9:6 Stimmen könnte man sich (auf Antrag von Klaus Breitreiner, CSU) mit einem milchigen Opalglas anfreunden, der das Leuchtmittel umgibt. Fürs Gewerbegebiet setzte sich die Siteco-Lampe mit einer Gegenstimme durch.

Nachts ist Haag gut ausgeleuchtet. Nun soll mehr Einheit in die Straßenbeleuchtung kommen.

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