PWG Haag will auch kleine Probleme aufgreifen

Neue Vorsitzende der PWG Haag ist Rosmarie Heimann, ihr Stellvertreter ist Josef Hederer.
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Neue Vorsitzende der PWG Haag ist Rosmarie Heimann, ihr Stellvertreter ist Josef Hederer.

Haag – In den kommenden sechs Jahren wollen die innerhalb der Parteifreien Wählergemeinschaft (PWG) Haag gebildeten Arbeitsgruppen zahlreiche Themen aufgreifen und auch Anträge an den Gemeinderat stellen.

Das besprachen die Mitglieder in ihrer Jahreshauptversammlung.

Den Bürgern zuhören

Wichtig sei es, den Bürgern „zuzuhören, abzuwägen und sie zu unterstützen“. Jeder habe einen anderen Wissensstand, auch seien die Mitglieder der Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde über alle Ortsbereiche verstreut ansässig. Deshalb könnten auch kleine Probleme wie „ein wackelnder Gullideckel oder ein fehlender Behindertenparkplatz“ aufgegriffen und gemeinsam angegangen werden. Auch größere Projekte will die PWG umsetzen. So sollen vorhandene Gebäude und Lagerräume genutzt werden, bevor etwas Neues errichtet wird. Besonders sprach Rosmarie Heimann dabei das „Industrie-Denkmal der Kirchdorfer Gemeinde“ an, die leer stehenden Schletter-Hallen. Auch auf soziale Themen will sich die PWG Haag konzentrieren. So sei vor allem in Zeiten des Homeschooling eine Digitalisierung der Grund- und Mittelschule wichtig. Auch gemeinsame Büros für Arbeitnehmer im Homeoffice seien ein Ziel.

Einstimmige Entscheidungen

Die Wahlen verliefen unkompliziert. Rosmarie Heimann wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Stellvertretung übernimmt Bürgermeisterkandidat Josef Hederer, der nach eigenen Angaben bewusst in die zweite Reihe treten will. Schriftführer bleibt Thomas Schwarzenbeck, das Amt des Kassiers übernimmt Josef Feuerer. Als Kassenprüfer stellen sich Karl Ziegler und Petra Corticelli-Pöschl zur Verfügung.

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