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AUS DEM GEMEINDERAT

Haag schafft ein Löschgruppenfahrzeug mit technischer Zusatzausstattung für 380.000 Euro an

Die Feuerwehr in Haag braucht ein neues Fahrzeug und ersetzt damit ein TLF und einen Versorgungs-LKW.
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Die Feuerwehr in Haag braucht ein neues Fahrzeug und ersetzt damit ein TLF und einen Versorgungs-LKW.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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„Aus zwei mach eins“ lautet das Motto der Haager Feuerwehr, wenn es um die Neubeschaffung des dringend benötigten neuen Feuerwehrfahrzeuges geht. Im Gemeinderat stellte Kommandant Thomas Göschl die Details vor. Zwei in die Jahre gekommene Fahrzeuge werden durch eines ersetzt: ein LF 20 Logistik.

Haag – Das LF 20 Logistik ist im Prinzip Löschgruppenfahrzeug, Gerätewagen Logistik und Schlauchwagen in einem. „Wir brauchen einfach a bissl a Technik und mit einem Wagen haben wir weniger Stellplatzprobleme und die Unterhaltskosten sinken“, erklärte Thomas Göschl. Die Einsatzzahlen haben sich zudem etwas verringert.

Kein Zuschuss vom Freistaat

Mit 380.000 Euro Kosten sei zu rechnen. Kreisbrandrat Harald Lechersthuber und die Inspektion haben für die Beschaffung bereits grünes Licht gegegeben – auch wenn kein Zuschuss vom Freistaat kommt.

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„Das LF wird rein von der Gemeinde finanziert“, so Göschl. Die Altfahrzeuge können dann auch veräußert werden. Die Fahrzeuge bleiben rund 20 Jahre im Einsatz. „Unser altes hat schon 30 Jahre auf dem Buckel, das werden wir noch durch den TÜV durchwürgen, bis das neue dann da ist“, so Göschl.

Juristische Betreuung der Ausschreibung

Die Unterlagen für die Ausschreibung habe man inzwischen beisammen. Man brauche hier professionelle Unterstützung bei der Ausschreibung, weil es rechtlich kompliziert sei und Fallstricke zu befürchten seien. Die Anwaltskanzlei Mayburg in München sei auf solche Verfahren spezialisiert.

„Dafür müssen wir mit rund 10.000 Euro Kosten rechnen“, so Göschl.

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Bis das LF 20 Logistik dann bestellt werden könne, müsse man mit etwa 8 Wochen rechnen. Die reine Bauzeit betrage vermutlich zwölf bis 14 Monate. Die Basis liefert der Hersteller – wie etwa MAN, Mercedes oder Scania – die Ausstattung kommt vom Spezialhersteller. So könne es durchaus sein, dass vier verschiedene Gewerke am Gesamtfahrzeug beteiligt seien, erklärt Göschl auf Nachfrage von Stefan Högenauer (CSU, Zweiter Bürgermeister).

Einstimmiger Beschluss

Siegfried Maier (SPD) lobte die Haager Wehr, dass sie nicht den Weg von „größer, breiter, besser als die anderen“ gehe. „So wird das ganze Paket auch noch günstiger“, so Maier, „eine coole Sache, dieses aus zwei mach eins“. Weil die Fahrzeughersteller derzeit überlastet seien, warnte er davor, auf „Termintreue“ zu drängen. Sonst habe man hinterher Probleme mit Mängeln.

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„Wir wollen nicht, dass ein Schlamassel rauskommt, da geb ich dir recht“, so Göschl.

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Mit einem einstimmigen Beschluss billigte der Gemeinderat den Verfahrensstand und beauftragte die Verwaltung, die Ausschreibung durchzuführen.

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