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E-Mobilität

„Mümo“-Wagen in Haag: Was passiert mit dem Elektroauto am Kindergarten?

Das „Mümo“ in Haag sorgt für Diskussionen.
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Das „Mümo“ in Haag sorgt für Diskussionen.
  • VonAnja Leitner
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Diskussion im Haager Gemeinderat: Der Leasing-Vertrag für den Renault Zoe läuft aus. Wie soll es jetzt damit weitergehen?

Haag – Diskussionen gab es im Haager Gemeinderat wegen des Elektrofahrzeugs, das die Marktgemeinde beim Kindergarten „Am Schachenwald“ unterhält. Der Leasingvertrag des Wagens, der durch das Projekt „Mümo“ des Landkreises Mühldorf gefördert wird, läuft Ende des Jahres aus.

Die Verwaltung machte zwei Vorschläge: Den Renault Zoe, der zurzeit für alle Bürger zur Verfügung steht, weiter zu leasen oder das E-Auto direkt zu kaufen. Die Kosten für das Leasing liegen monatlich bei 690 Euro, für den Kauf wären einmalig 13.000 Euro für den Renault Zoe und 7.000 für die Batterie fällig, teilte die Verwaltung mit.

Da die Förderung des Projekts ebenfalls wegfällt, hieße das, die Gemeinde müsste die Kosten fortan komplett selbst übernehmen. Das bedeute, „dass die Preise für die Nutzer erhöht werden müssten“, so Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) in der Sitzung.

Michael Haas (CSU) fragte nach, warum die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kindergartens „Am Schachenwald“, die das E-Auto ebenfalls für Dienstfahrten benutzen würden, nicht mit dem Gemeindefahrzeug fahren könnten. Somit könnten die 77 registrierten Bürger das Mobil öfter nutzen. Hier entgegnete Schätz, dass die Mitarbeiterinnen nur kleine Fahrten mit dem Elektrofahrzeug machen würden, das Auto sei nie ganze Vormittage ausgebucht. Außerdem müssten die Angestellten des Kindergartens dann mit dem eigenen Auto zur Verwaltung nach Haag, um dort mit dem Gemeindefahrzeug weiterzufahren, erklärte die Rathauschefin. Zudem würden alle Kommunen im Landkreis Mühldorf, die an dem Projekt teilnehmen, das E-Auto auch als Dienstfahrzeug nutzen, so Schätz. Sie sehe in dem Wagen eine Gelegenheit für die Bürger, ihre Mobilität anders zu gestalten.

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Rosmarie Heimann (PWG) führte an, dass das „Mümo“ in Schwindegg deutlich mehr genutzt würde und ob es nicht mehr Werbung für das Mobil brauche, damit es bekannter werde. Die Bürgermeisterin meinte, dass sich auch die Nutzungszahlen in Haag sehenlassen könnten. „Die Werbung für das E-Auto ist in allen Gemeinden gleich abgelaufen. Vielleicht gibt es in Haag mehr Zweitautos“, meinte sie. Der Gemeinderat Haag entschied sich mit 15 zu zwei Stimmen mehrheitlich für die Verlängerung des Leasingvertrags um weitere zwei Jahre.

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