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WIEDER KREATIV WERDEN

Freie Wählergemeinschaft: Egon Barlag zum neuen Vorsitzenden des Haager Ortsverbands gewählt

Der neue Vorstand der Haager Freien Wählergemeinschaft: Egon Barlag (von links), Renate Wortmann, Andreas Furch und Dr. Bernhard Grabmeyer.
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Der neue Vorstand der Haager Freien Wählergemeinschaft (von links): Egon Barlag, Renate Wortmann, Andreas Furch und Dr. Bernhard Grabmeyer.
  • VonLudwig Meindl
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Mit neuem Schwung, neuen Ideen und einer komplett neuen Führungsmannschaft geht die Freie Wählergemeinschaft (FWG) von Haag in eine neue Zukunft.

Haag – Zum Vorsitzenden wählten sie auf der Hauptversammlung einstimmig Egon Barlag, Seine Stellvertreterin wurde Renate Wortmann. Dr. Bernhard Grabmeyer agiert nun als Schriftführer, Andreas Furch als Kassier und Annemarie Ott sowie Franz Schwarz als Kassenprüfer.

Im Bericht des Vorsitzenden lag der Fokus auf den vergangenen Kommunalwahlen. Der Wahlkampf lag nach Egon Barlag „hauptsächlich in Händen des damaligen Vorsitzenden Klaus Breitreiner“. Als Ergebnis fuhr die FWG plus minus null Sitze ein, wobei andere jeweils einen Sitz abgeben mussten.

„Das politische Leben in Haag weiterhin mittragen.“

Die Corona-Pandemie habe die Arbeit in den vergangenen 14 Monaten erschwert, so Egon Barlag weiter. Nun aber wolle man wieder kreativ werden. Dazu sollen laut Barlag die Stammtische wiederbelebt werden, um neueste Nachrichten auszutauschen und den „Gedanken zu anstehenden Problemen und Entscheidungen stärkeres Gewicht zu verleihen“. Dr. Bernhard Grabmeyer stellte die Devise auf: „Das politische Leben in Haag weiterhin mittragen.“

Eine aktuelle Anregung hatten die FWG bereits Anfang des Jahres eingereicht, als sie die Sanierung der Hauptstraße zu forcieren beantragten. „Für Fahrradfahrer ist das mittlerweile eine Buckelpiste“, betonte Barlag. Grabmeyer berichtete über bereits erfolgte Bodenproben und meinte, man wolle die Herstellung nach Fertigstellen der Westendstraße anpacken.

FWG will „Haager Tafel“ organisieren

Als mittelfristiges Ziel nannte er die Einrichtung einer „Haager Tafel“. Um die Organisation bemüht sich Barbara Baumgartner, die Kontakt mit den Tafeln der umliegenden Städte knüpfte. Sie erfuhr, dass diese zum Weitergeben meist mehr bekommen als nötig. Das Bedürfnis scheint ihrer Meinung nach vor allem auf die veränderte Gesamtlage hingegeben. Sie könne sich auch vorstellen, dass Haag die Außenstelle einer bereits bestehenden Tafel werde. Antonio Bruck riet dennoch, den Bedarf zu prüfen. Er sei zur Mitarbeit bereit.

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In die Debatte nahm die Versammlung die im Gemeinderat angeregte Solarpflicht auf. Da es für Bauherren schon viele Vorgaben gäbe, solle die Gemeinde nicht auch noch eine draufsetzen. Neue Wohnungen würden gebraucht. Dem Neubau dürften deshalb keine Erschwernisse entgegengesetzt werden.

Skepsis bei Mietverhandlungen zu Zehentstadel

Ein skeptischer Blick galt den Mietverhandlungen der Gemeinde mit der Pfarrei für das Pfarrheim im Zehentstadel. „Da werden wir nicht auf unsere Kosten kommen“, vermutete Grabmeyer. Sein Dank galt Franz Schwarz für die Führung der Freien Wähler in der Interimszeit.

Den Schlusspunkt setzte Egon Barlag: „Alt und Jung, Erfahrung und neue Impulse charakterisieren den neuen Vorstand. Die Haager Freien Wähler können mit ihrer neuen Struktur ein breites Meinungsspektrum abdecken.“

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