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Friedhofskaplelle sorgt für Diskussionen

Vor 25 Jahren in der Wasserburger Zeitung: Haag feiert und saniert das Freibad und die Friedhofskapelle

Vor 25 Jahren spielten in Haag noch die „Hoglbuachan“ auf, die sich schon lange aufgelöst haben.
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Vor 25 Jahren spielten in Haag noch die „Hoglbuachan“ auf, die sich schon lange aufgelöst haben.
  • VonLudwig Meindl
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Viel gefeiert wurde vor 25 Jahren in Haag, dazu gehörten sowohl Jubiläen, als auch die üblichen Feste. Um nicht durcheinader zu kommen führte Haag einen Vereinskalender ein. Den Gemeinderat beschäftigten derweil zwei Sanierungsfälle.

Haag – Vor 25 Jahren verbuchten die Rosenberger mit 3800 Gästen einen Besucherrekord zu ihrem Straßenfest. „Haag aktiv“ und Zauberer Carl Ziegler hatten mit 300 Preisen und Spielen besondere Attraktionen geboten.

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Unter Herbert Zeilinger formierte sich die „Arbeitsgruppe Sport und Freizeit“. Man besprach einen Vereinskalender für Haag, damit sich die Termine nicht überschneiden.

Unter dem 190-jährigen Kastanienbaum begingen die Windener Jakobi-Schützen, die seit einiger Zeit aufgelöst sind, ein „volkstümliches Fest“ zum 90-jährigen Jubiläum.

Der „Wirt z’Winden“, Martin Riedl, bereits verstorben, sprach von 600 Jahren Bestehen.

Die Schwarzpulverschützen konnten zu ihrem Fest auf dem Moy-Gelände noch die „Hoglbuachan“ aufspielen lassen und als besondere Einrichtung die „Haager Schwarz-bierwoche“ erwähnen.

Robert Scherzer, der unermüdliche und bisher unerreichte „Verschönerer“ von Haag, eröffnete mit Bürgermeister Hermann Dumbs das Rondell an der Daimler-Kehre in „Neu-Jerusalem“. Franz Moser und Rudi Thaler erarbeiteten ein Sanierungskonzept für das Freibad und schlugen zur Mitfinanzierung ein „Freibadfest“ vor.

Friedhofskaplelle sorgt für Diskussionen

Die damalige Umweltreferentin, die heutige Bürgermeisterin Sissi Schätz, brachte wiederum eine Baumschutzverordnung ins Gespräch und begrüßte den neuen Beirat für Umwelt und Verkehr, den Bernd Rehbein leitete.

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Dem Gemeinderat bereitete die Sanierung der Friedhofskappelle Sorgen. Sie wurde zum Restaurierungsdauerbrenner bis heute. Man überlegte neue Einnahmemöglichkeiten, so auch die Erhöhung der Gebühr für die Gräber. Damals spiegelte der einstige „Leichenacker“, den die Haager 1813 angelegt hatten, noch eine „südländisch anmutende Idylle mit zypressenartigen Bäumen“ wider.

Erstmals Frauen beim AKUV

Der AKUV, Arbeiter-Kranken-Unterstützungs-Verein, zählte noch 1200 Mitglieder und führte eine Halbjahresversammlungen durch. Zum ersten Mal in seiner knapp 100-jährigen Geschichte rang sich der Verein dazu durch, auch Frauen aufzunehmen. Damals starb die letzte Schwester des Dritten Ordens Bertilla. 40 Jahre lang hatte sie Ältere und Kranke gepflegt.

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Ein ganz persönliches und dennoch für die Dienste in der Öffentlichkeit wichtiges Jubiläum feierte Fritz Wanger. Der bekannte Konditormeister, nach dem das Café Wanger am Bräuhausplatz benannt war, hatte vor 50 Jahren als Kriegsheimkehrer das Haager Rote Kreuz wieder aufgebaut und in Schwung gebracht.

Angekündigt wurde das 13. Marktplatzfest unter Organisation von Bürgermeister Hermann Dumbs und Kulturchef Erwin Kohl. Die Kirchdorfer Blasmusik sorgte für Stimmung, nicht zuletzt auch die so angekündigten „süffigen Biere“ und die Getränke an der damals beliebten „Limes-Bar“.

Zum zweiten Tag am Sonntag wurde ein Weißwurstfrühstück vorbereitet. Die Kleinen tollten sich in der „Großen Haager Hüpfburg“.

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