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U18-Wahl

Gymnasium Gars übt schon mal für die Bundestagswahl

Das Gymnasium Gars nahm an der U18-Wahl teil, die der Bayerisches Kreisjugendring organisiert hatte. Es ging darum, sich mit Kandidaten und Inhalten auseinander zu setzen und den Ablauf des Wählens zu üben.
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Das Gymnasium Gars nahm an der U18-Wahl teil, die der Bayerisches Kreisjugendring organisiert hatte. Es ging darum, sich mit Kandidaten und Inhalten auseinander zu setzen und den Ablauf des Wählens zu üben.

„Schwarz-Gelb“, „Jamaika“, „Ampel“, „Kenia“, „Rot-Rot-Grün“ oder doch „GroKo“? Olaf Scholz, Armin Laschet oder Annalena Baerbock? Selten war der Ausgang einer Bundestagswahl so offen wie dieses Jahr.

Gars – Nicht minder kontrovers waren die Diskussionen unter den Schülern im Rahmen des Sozialkundeunterrichts am Gymnasium in Gars. Obwohl die wenigsten von ihnen selbst wahlberechtigt sind, wurden Spitzenkandidaten, Parteiprogramme, die politischen Themen sowie das Wahlverfahren im Unterricht unter die Lupe genommen.

Zwei Wahlsimulationen

Das Interesse der Schüler an den politischen Themen war mitunter auch der Tatsache geschuldet, dass die Lernenden in diesem Schuljahr an zwei Wahlsimulationen zur Bundestagswahl teilnehmen durften. Dabei handelte es sich zum einen um die erstmalig am Garser Gymnasium durchgeführte und vom Bayerischen Jugendring organisierte U18-Wahl. Bei der U18-Wahl wurden alle minderjährigen Schüler neun Tage vor dem eigentlichen Wahltermin dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Des Weiteren hatten die Schüler von der zehnten bis zur zwölften Jahrgangsstufe die Möglichkeit, an der „Juniorwahl“ teilzunehmen. Dieses bundesweite, von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Schulprojekt, fand bereits zum vierten Mal am Gymnasium Gars statt.

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In einem zum Wahllokal umgestalteten Physiksaal konnten die Schüler den Wahlvorgang erproben und somit ihre eigene politische Meinung zum Ausdruck bringen. Um die Wahl möglichst realistisch zu gestalten, wurden Originalwahlkabinen und eine originalgetreue Urne von der Gemeinde Gars ausgeliehen. Sechs Wahlhelfer aus den zehnten Klassen überwachten den Urnengang und sorgten für einen geordneten Ablauf.

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Wie in den vergangenen Jahren zeigten die Garser Schüler, dass politische Verdrossenheit ein Fremdwort zu sein scheint und die Schule die politische Bildung nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis fördert.

Wie die Schüler abgestimmt haben, wird einen Tag nach der „echten“ Bundestagswahl auf der Schulhomepage bekannt gegeben.re

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