Gute Aussichten für Radler in Obing

Die altgedienten Radlständer(links sowie rechts im Bild) an der Mittelschule Obing sind zu schmal für die modernen Räder.
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Die altgedienten Radlständer(links sowie rechts im Bild) an der Mittelschule Obing sind zu schmal für die modernen Räder.

Die Gemeinde Obing plant eine Verbesserung der Radbegleit-Infrastruktur. Vier Buswartehäuschen, zusätzliche Radlständer und Ladestationen für E-Bikes sind unter anderem geplant. Die geschätzten Kosten der gesamten Maßnahme liegen bei rund 150000 Euro.

Von Christa Auer

Obing – Zur Vorgeschichte: Der Verein Chiemgau Tourismus plant in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsgemeinden die Verbesserung der Radbegleit-Infrastruktur im Landkreis Traunstein. Hierzu sollen in der Gemeinde Obing Rastplätze, Radabstellanlagen, Scooter-Parker, Info-Points, Ladestationen für E-Bikes, eine Servicestation für Räder und Schulbus-Wartehäuschen angeschafft werden.

Rotstift angesetzt – Liste abgespeckt

Bereits vor einigen Monaten wurde das Konzept mit 20 Maßnahmenvorschlägen und einen Kostenrahmen von 180000 Euro im Rat vorgestellt. „Guter Ansatz, aber auch teuer“, lautete damals das Resümee. Deshalb sollt nochmals der Rotstift angesetzt und Einsparmaßnahmen überprüft werden.

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Zwischenzeitlich hat ein Arbeitskreis aus Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltung die einzelnen Posten nochmals unter die Lupe genommen und die Anschaffungsliste ein wenig abgespeckt sowie die Kosten den Kostenstellen Tourismus beziehungsweise Gemeinde zugeordnet.

Viele der Maßnahmen wie Anschaffung von vier Buswartehäuschen und Radabstellanlagen an Schule, Sporthalle, Sportplatz und Rathaus seien ohnehin notwendig, erläuterte Geschäftsleiter Ludwig Mörner. Die Ausgaben im touristischen Bereich für Infopoint, Sitzgelegenheiten und Servicestation lägen im untergeordneten Bereich.

Derzeit würden Förderprogramme geprüft. Die Gemeinde rechnet mit einem Zuschuss von etwa 50 Prozent.

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