Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Besonderes P-Seminar „Antipasti italiani“

Grundschüler lernen erste italienische Wörter von Schülern des Gymnasiums Wasserburg

Spielerisch Italienisch lernen mit Genuss: Viertklässler aus Reitmehring haben es dank eines P-Seminars des Wasserburger Gymnasiums geschafft.
+
Spielerisch Italienisch lernen mit Genuss: Viertklässler aus Reitmehring haben es dank eines P-Seminars des Wasserburger Gymnasiums geschafft.

Die Rollen haben die Wasserburger Gymnasiaten der Q12 gewechselt. Von Schüler wurden sie zum Lehrer und brachten Grundschülern die italienische Sprache bei. Die Bilanz eines ungewöhnlichen Projekts.

von Malena Reiserer, Katharina Jost, Angelina Stanila

Wasserburg – „Antipasti italiani“ – das ist der Projektname eines P-Seminars der Q12 des Luitpold Gymnasiums Wasserburg. Trotz des appetitlichen Namens bildeten das Kochen und Essen nicht den Inhalt des Projekts, vielmehr ging es darum, Grundschulkindern kleine Häppchen der italienischen Sprache zu vermitteln. Die Gymnasiasten übten sich dabei in einer ungewöhnlichen Rolle als Lehrerinnen und Lehrer. Jetzt zogen sie Bilanz ihrer Aktion.

Auch interessant: P-Seminar am Gymnasium Wasserburg engagiert sich in Behinderteneinrichtung

Durchgeführt und geplant wurde das Seminar mit tatkräftiger Unterstützung der Lehrkraft Judith Hoffmann von den zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern Paul Büker, Marie Kunz, Emilia-Sophie Lehner, Lena Rumberger, Angelina Stanila, Klara Apfelbacher, Katharina Jost, Eva Radlmair, Laura Telalovic, Luna Todero, Emelie Axthammer und Malena Reiserer, die seit der 8. Klasse Italienisch lernen.

Inhalt des Unterrichts: Zahlen bis Zehn und Farben

Durch die gute Zusammenarbeit mit der Grundschule Reitmehring konnte das Projekt in einer Schulwoche vor den Herbstferien verwirklicht werden. Die Direktorin Helga Block hat dem Seminar drei Doppelstunden in den Klassen 4a und 4b mit den Klassenleitungen Martina Holderied-Demmel und Lisa Holzner zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des P-Seminars bereiteten Unterrichtsinhalte vor, um den Kindern spielerisch in kleinen Schritten italienische Grundlagen beizubringen. Dabei lernten die Grundschülerinnen und Grundschüler, wie man sich auf Italienisch vorstellt, das Zählen von eins bis Zehn und die Farben. Zusätzlich zu den Basics übten die Kinder ein Lied und den dazu passenden Tanz ein, zeigten ihr Können in einem selbst geschriebenen lustigen Theaterstück und in kurzen Gespräche.

Überrascht vom schnellen Lernerfolg

Damit die Grundschülerinnen und Grundschüler das Gelernte auch ihren Eltern vorstellen konnten, veranstaltete die Q12 einen Präsentationsabend in der neuen Aula des Gymnasiums. Außerdem wurden den Zuschauern im Zuge der Vorstellung kleine Einblicke in die Unterrichtsstunden gegeben. Nach dem gelungenen Auftritt gab es für alle ein selbst gemachtes italienisches Büfett, in dem besonders der Schokoladenkuchen für Begeisterung unter den Kindern sorgte.

Auch interessant: Auch der Wasserburger Christkindlmarkt ist endgültig abgesagt

Rückblickend wurden die Erwartungen des Seminars übertroffen. Die Kinder hatten erstaunlich viel Vorwissen, was Kultur und Sprache angeht, und konnten schon einige italienische Begriffe aufzählen, berichten die Organisatoren aus dem P-Seminar. Die Mädchen und Buben seien mit Begeisterung am Unterricht beteiligt gewesen und hätten aktiv mitgearbeitet. „Überraschend war auch, wie schnell die Grundschülerinnen und Grundschüler die neue Sprache gelernt haben. Im Nachhinein kann das Projekt als voller Erfolg gesehen werden, da es allen Projektteilnehmern Freude bereitet hat und auf beiden Seiten neue Erfahrungen gemacht werden konnten“, so das Fazit.

Mehr zum Thema

Kommentare