Grünordnung zur Erweiterung des Griesstätter Gewerbegebietes Klosterfeldes

Jede Pflanzung ist im Plan genau beschrieben.

Lediglich redaktionelle Änderungen wurden in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates in den Bebauungsplan mit integrierter Grünordnung betreffs des Gewerbegebietes „Klosterfeld Erweiterung“ noch eingearbeitet.

Von Karlheinz Rieger

Griesstätt – Ohne Gegenstimme erfolgte deshalb auch der Billigungs- und Satzungsbeschluss, in dem die Gemeinderäte auch die letzten beiden Stellungnahmen der letzten Öffentlichkeitsbeteiligung zur Kenntnis nahmen.

Klärendes Gespräch im Landratsamt

Während sich die Bauleitplanung des Landratsamtes bei dieser Beteiligung mit der vorliegenden Fassung zufrieden gegeben hatte, konnte zunächst mit der Unteren Naturschutzbehörde trotz wiederholter Behördenbeteiligung in der Vergangenheit keine Einigung erzielt werden. Deshalb fand vor kurzem ein klärendes Gespräch mit Gemeindevertretern im Landratsamt statt, bei dem man sich auf einige redaktionelle Änderungen und Klarstellungen einigte: Zunächst soll mit dem Eigentümer der im Norden angrenzenden Grundstücks ein Verzicht auf die Abstandsflächenregelung vereinbart werden, um die festgesetzten Baumpflanzungen besser umsetzen zu können.

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Das heißt, der erforderliche Pflanzabstand von vier Metern zur Grundstücksgrenze sollte entfallen. Diese Vereinbarung ist aber nicht Voraussetzung für den Abschluss des Aufstellungsverfahrens.

Umsetzung der Pflanzstreifen

Durch die Ergänzung eines Planzeichens betreffs eines 2,5 Meter breiten Pflanzstreifens entlang der künftigen Parzellengrenzen im Plan wird nun eine inhaltliche Änderung vermieden.

Die Gemeinde wird bei der Eingabeplanung auf die Berücksichtigung der festgesetzten Pflanzstreifen achten und deren Umsetzung überwachen, einigte man sich. Damit verbunden ist die Pflicht der Ergänzung der Durchgrünung im bereits bestehenden Gewerbe-gebiet „Klosterfeld“.

Wertvollen Oberboden

Ferner stand zur Debatte, wie mit dem wertvollen Oberboden verfahren werden muss. Beschlossen wurde letztlich, dass als Gehölze zur Eingrünung Feldahorn, Hainbuche, Vogelkirsche, Vogelbeere und Stieleiche festgesetzt werden, die Planzeichen ergänzt, die Pflanzstreifen entlang der künftigen Parzellengrenzen im Plan dargestellt und nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde gegebenenfalls der Oberboden abgeschoben werden kann.

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