GEMEINDERAT GENEHMIGT ANTRAG

Grünflächen sind auf dem Dach einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Griesstätt geplant

Im Gewerbegebiet sollen die Dachflächen bepflanzt werden, um Lagerhalle an die Grundstücksgrenze schieben zu können.
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Im Gewerbegebiet sollen die Dachflächen bepflanzt werden, um Lagerhalle an die Grundstücksgrenze schieben zu können.
  • vonKarheinz Rieger
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Wie wird die Bepflanzung im Bereich des Gewerbegebietes Klosterfeld aussehen? Diese Frage stellte sich der Griesstätter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei einem Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes.

Griesstätt – Anlass ist die Tatsache, dass im Gewerbegebiet ein Baufenster für eine geplante Lagerhalle vergrößert werden soll. Geplant ist, die vorgesehene Halle soweit wie möglich an die Grenze zu verschieben.

Dabei kann aber eine Bepflanzung zwischen Gebäude und benachbarter Bebauung nur schwer umgesetzt werden. Für das Weglassen des eigentlich geplanten Abstandes hatte sich vorab der Bauausschuss bereits einstimmig ausgesprochen.

Mit dem Landratsamt stehe man wegen einer Lösung in Verbindung, so Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei). Werden die Grünflächen weggelassen, könnte ersatzweise eine Dachbegrünung für das nötige Grün sorgen. Dass zwischen den Gebäuden wegen der Höhen eh nichts gescheit wachsen könne, stellte Gerhard Braunen (BfG) fest. Dies untermauerte Jakob Ametsbichler (GfuG), der anmerkte, eine Bepflanzung mit Stauden wäre hier nicht nötig.

Umsetzung von Grünflächen regelmäßig kontrollieren

Bei einer möglichen Dachbegrünung, die Martin Hofmeister (Grüne) als Supersache bezeichnete, sollte allerdings verfolgt werden, ob das umgesetzt werde, forderte Helmut Schuster (BfG). Eine mögliche Kaution als Anreiz brachte Stefan Pauker (BfG) in die Diskussion ein. Dieser Vorschlag stieß aber nicht auf offene Ohren, eine Zwischenabstimmung fand nur bei vier Gemeinderäten Zustimmung. Bürgermeister Robert Aßmus wollte lieber Haushaltsmittel zur Sicherung in den nächsten Jahren einsetzen.

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Dass ohnehin regelmäßig kontrolliert werde, stellte Michael Kaiser (GfuG) fest, Martin Fuchs (BfG) erinnerte aber auch daran, „dass bisher Diverses in der Vergangenheit nicht gemacht worden sei“, man also Gefordertes auch umsetzen müsse. Auch für zukünftige Flächen solle man Konzepte einarbeiten und ein Auge darauf haben, forderte Jürgen Gartner (GfuG).

Letztlich war der Gemeinderat einstimmig mit fünfzehn Stimmen für die Erweiterung und damit für den Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes.

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