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Krisensitzung des Fördervereins

Große Sorge um das InnKlinikum Haag: „Wir müssen die Mitarbeiter bei der Stange halten“

Die dreimonatige Schließung des Haager InnKlinikums schlägt hohe Wellen.
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Die dreimonatige Schließung des Haager InnKlinikums schlägt hohe Wellen.
  • Anja Leitner
    VonAnja Leitner
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Die überraschende Nachricht der Schließung des InnKlinikums Haag ab November macht den Bürgern zu schaffen. Viele befürchten, dass das Krankenhaus gar nicht mehr geöffnet werden könnte. Das hat der Krankenhausförderverein jetzt vor.

Haag – Die überraschende Nachricht der dreimonatigen Schließung des InnKlinikums Haag macht den Bürgern und Politikern zu schaffen. Viele befürchten, dass das Krankenhaus gar nicht mehr geöffnet werden könnte (wir berichteten).

Der Vorstand des Krankenhausfördervereins mit Christa Heindl, Egon Barlag, Sissi Schätz, Maria Furch und Julia Schneider hatte deshalb am Mittwochabend eine Sitzung anberaumt.

Erste Besprechung mit Vorstand

Vorsitzende und CSU-Kreisrätin Heindl fasst die Ergebnisse auf Anfrage der Wasserburger Zeitung so zusammen: „Der Vorstand des Krankenhausfördervereins hat sich zu einer ersten Besprechung zusammengefunden, um die geplanten Maßnahmen zum Krankenhaus Haag zu erörtern. Wir haben versucht herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt, das Haager Haus weiterhin bestehen zu lassen. Das Konzept des Krankenhauses mit dem Schwerpunkt Altersmedizin hat sich für uns bisher als tragfähig erwiesen. Eine genauere Stellungnahme werden wir veröffentlichen, nachdem wir uns kurzfristig mit dem Vorstandsvorsitzenden des InnKlinikums, Thomas Ewald, ausgetauscht haben.“ Das Treffen mit Ewald finde voraussichtlich Ende nächster Woche statt.

Welche Maßnahmen der Krankenhausförderverein genau ergreift, kann Heindl noch nicht konkretisieren. „Darüber haben wir nicht gesprochen. Wir hatten jetzt ein erstes, mehrstündiges Treffen und haben alle Neuigkeiten zu der Schließung zusammengetragen. Für uns kam es ja auch sehr überraschend“, erklärt sie. Viele Bürger hätten sich bei ihr gemeldet, ihre Ängste und Sorgen geäußert.

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Für Heindl ist klar: „Wir müssen die Mitarbeiter des Krankenhauses bei der Stange halten.“ Denn die große Sorge des Vorstands sei, dass das Personal abwandere, weil es Unsicherheiten rund um den Standort Haag gebe.

Christa Heindl, Vorsitzende des Krankenhausfördervereins.

Betroffen seien davon rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie Mike Schmitzer, Pressesprecher des InnKlinikums Mühldorf und Altötting, auf Anfrage mitteilt. Das Krankenhaus in der Marktgemeinde verfüge über 80 Betten. 2020 und 2021 seien in Haag jährlich rund 1.200 Patienten versorgt worden.

Das InnKlinikum hatte auf Nachfrage bereits betont, das Krankenhaus wieder öffnen zu wollen. „Fest steht weiterhin, dass die Klinikleitung im engen Austausch mit dem Klinikverwaltungsrat und dessen Vorsitzenden Landrat Max Heimerl daran arbeiten wird, das InnKlinikum Haag als Standort in eine positive Zukunft zu führen“, betont Medizinvorstand Dr. Wolfgang Richter.

Von vielen Faktoren abhängig

Er machte aber klar, dass eine Aussage über die drei Monate hinaus nicht möglich sei. „Ob danach alle Mitarbeiter zurückverlegt werden können oder vielleicht ein Teil davon länger verbleiben muss, ist derzeit reine Spekulation und hängt natürlich von den auslösenden Faktoren ab: der Corona-Situation und der personellen Lage in drei Monaten.“

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