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Über 150 Arbeitsstunden investiert

Griesstätter Schützen bauen in Eigenregie ihren Kleinkaliberstand um

Über 150 Stunden halfen bereits Mitglieder der Griesstätter Schützengesellschaft bei den bisherigen Arbeiten zum Umbau der Kleinkaliber-Schießanlage mit. Auf unserem Foto bauen sie Teile der Lüftungsanlage ab.
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Über 150 Stunden halfen bereits Mitglieder der Griesstätter Schützengesellschaft bei den bisherigen Arbeiten zum Umbau der Kleinkaliber-Schießanlage mit. Auf unserem Foto bauen sie Teile der Lüftungsanlage ab.

Er erfüllt nicht mehr die gesetzlichen Vorgaben: Deshalb saniert die Griesstätter Schützengesellschaft ihren Kleinkaliberstand. Über 150 Stunden haben die Vereinsmitglieder schon in die Anlage investiert.

Griesstätt – Im Jahr 1992 öffnete der Kleinkaliber-Schießstand im Untergeschoss der Griesstätter Sporthalle an der Schule. Viele Stunden arbeiteten damals Vereinsmitglieder der Schützengesellschaft und bauten den damaligen Luftschutzraum um.

Zum Betrieb eines Kleinkaliber (KK)-Schießstandes haben sich in der Zwischenzeit einige gesetzliche Vorschriften geändert. Damit der KK-Schießsport weiterhin betrieben werden kann, machten sich die Verantwortlichen des Vereins bereits vor Beginn der Corona-Pandemie Gedanken zum Umbau.

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Seit Anfang dieses Jahres, so Schützenmeister Michael Albersinger bei der Jahreshauptversammlung, wurden die Planungen weiter betrieben. So erfolgten mit Schießstandsachverständigen, dem Bauausschuss des Gemeinderates und einem Lüftungsbauer Vorort-Besprechungen zu den notwendigen Maßnahmen. Diese stellte der Schützenmeister den Mitgliedern jetzt vor.

Nach dem Umbau noch benötigte Einbauten werden gesäubert, weggeräumt und abgedeckt. Zu reinigen sind auch die Schießstände. Auszuräumen sind die Nebenräume, wegzuräumen das Inventar des ehemaligen Luftschutzraumes, berichtete der Schützemeister. Einige Stunden Arbeitszeit würden notwendig sein für den Rückbau von nicht mehr benötigten Einbauten wie der Schallschutzdecke im 50- und im 25-Meter-Schießstand, der Zuluftanlage des Bunkers mit den Rohrleitungen und dem Gebläse sowie der Kugelfang bei den Luftgewehr-Schießständen. Abzubauen ist auch die nicht mehr benötigte Beleuchtung.

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Nach diesen Arbeiten, die zum Teil schon von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt wurden, kann mit dem Einbau der neuen Zuluftanlage mit Gebläse und Kanälen begonnen werden. Umgebaut muss auch die Abluftanlage, so der Schützenmeister, wobei die Gebläse zu verlegen sind. Vorgesehen ist auch die Erneuerung der Scheibenträgerfahrgestelle.

Für einen notwendigen zweiten Fluchtweg ist der Einbau einer weiteren Brandschutztüre vorgesehen. Eingebaut wird im Bereich, wo die Schützen schießen, eine schalldämmende Trockenbaudecke. Die Decke bei den Schießständen wird abgehängt installiert.

Der Schützenmeister lud ein, jeden Dienstagabend bei der Ausführung der notwendigen Arbeiten mitzuhelfen. Helfer werden auch benötigt bei den Arbeiten durch die Fachfirmen, wie beim Einbau der Lüftungsanlage und der Elektrik. Spätesten am 24. Dezember 2021 um 16 Uhr soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Der Gemeinde Griestätt dankte Albersinger für die Übernahme einer Bürgschaft, damit ein Darlehen zur Finanzierung der Maßnahme in Höhe von etwa 50.000 Euro aufgenommen werden kann. Auf Vorschlag von Kassier Lorenz Reindl stimmten die Versammlungsteilnehmer einstimmig der Kreditaufnahme zu. Zuschüsse, so Reindl, werden auch vom Bayerischen Sportschützenbund zum Vorhaben gewährt.

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Otto Eder,Leiter des Kleinkaliberstandes, bat alle KK-Schützen, mitzuhelfen. Bürgermeister Robert Aßmus wünschte ein erfolgreiches Arbeitsjahr: „Lasst euch nicht unterkriegen.“ Das Engagement der Griesstätter Schützen würdigte erster Gauschützenmeister Erich Eisenberger.

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