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Wegen Bauarbeiten an B15

Griesstätter Gemeinderat fordert: Dauerhafte Verkehrslösung muss her

An dieser Abzweigung der Staatsstraße wird der Umleitungsverkehr in Griesstätt von Rott her in Richtung Rosenheim einfahren.
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An dieser Abzweigung der Staatsstraße wird der Umleitungsverkehr in Griesstätt von Rott her in Richtung Rosenheim einfahren.

Die Griesstätter fürchten dicke Luft durch den Umleitungsverkehr, wenn an der B15 bei Rott die Straße saniert wird. Auch Straßenschäden werden nicht ausbleiben, durch die schweren Brummis, die sich durch den Ort schlängeln müssen.

Griesstätt – Eine Umleitungsbelastung sowie einen Mautausweichverkehr während der kommenden Bauarbeiten an der B15 bei Rott wird nun auch in Griesstätt befürchtet.

Umleitungsstrecke mit Verkehrsbehörde ausgetüftelt

Mehrheitlich schloss man sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung dem Grundsatzbeschluss der Gemeinde Stephanskirchen an, der unter anderem die Forderung nach einer dauerhaften Lösung betreffs Belastung durch den Schwerlastverkehr nach Beendigung der Bauarbeiten beinhaltet.

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Auch der geforderten Tonnagebeschränkung bis zu 7,5 Tonnen – ausgenommen nur der Anliegerverkehr – für die Staatsstraße 2359 zwischen Schloßberg und Griesstätt zur Abwehr von Mautflüchtlingen schloss man sich dabei mehrheitlich an.

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Bürgermeister Robert Aßmus (parteilos) informierte seine Gemeinderäte zudem auch über die Ergebnisse eines Videogesprächs zu diesem Thema, an dem unter anderem der Rosenheimer CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, Pruttings Bürgermeister Johannes Thusbaß, der Bürgermeister von Stephanskirchen, Karl Mair, sowie Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter aus Vogtareuth, teilgenommen hatten.

In diesem habe Baurat Alexander Eisner zunächst den genauen Verlauf der Umleitungsstrecke vorgestellt und dabei auch betont, dass dieser in enger Abstimmung mit der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde am Landratsamt Rosenheim ausgearbeitet worden sei.

Baurat äußert Bedenken zum Beschluss

Demnach führe der Schwerlastverkehr unter anderem auf der Staatsstraße 2359 über Griesstätt in Richtung Schloßberg. Aßmus stellte in diesem Zusammenhang auch heraus, dass nach Eisner eine Umleitung beispielsweise über die A99, eine nahezu doppelt so lange Wegstrecke und damit eine Unverhältnismäßigkeit darstelle, die sich so nicht mit der aktuellen Verordnungslage vereinbaren ließe.

Beschränkung auf 7,5-Tonner nicht möglich

Nicht vereinbar wäre nach Meinung des Baurates auch eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 Tonnen, wie sie seitens der Bürgermeister beim Videogespräch erneut ins Gespräch gebracht wurde.

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Da derzeit wegen Corona die turnusmäßige Verkehrszählung des Straßenbauamtes im letzten Jahr verschoben worden war, lägen derzeit nur Zahlen aus dem Jahr 2015 vor, und da sei für die besagte Strecke durch den Schwerlastverkehr keine signifikante Belastung festgestellt wor-den, so Aßmus.

Dass die Verkehrsbelastung während der Bauzeit zunehmen werde, sei wahrscheinlich, belastbare Zahlen durch eine neue Verkehrszählung brauche man aber besonders für die Zeit danach, um die Abkürzung durch die Gemeinde von der B15 her in Richtung Autobahn nicht zur Gewohnheit werden zu lassen.

Straßenschäden zu erwarten

Dritter Bürgermeister Jürgen Gartner (GfuG) erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Staatsstraße 2079, die von der B15 durch die Gemeinde in Richtung Halfing führe. Hier sei ebenso eine Belastung inklusive Straßenschäden zu erwarten. Auch auf dieser Strecke sollte deshalb eine Beschränkung auf 7,5 Tonnen in Erwägung gezogen werden.

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Der überregionale Verkehr solle auf alle Fälle auf der B15 bleiben. Ohne weitere Diskussion und ungeachtet der einschränkenden Ausführungen von Baurat Alexander Eisner wurde schließlich beschlossen, sich dem Stephanskirchner Grundsatzbeschluss anzuschließen. Lediglich Christian Graf (GfuG) und Jakob Ametsbichler (GfuG) ver-weigerten dabei ihre Zu-stimmung.

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