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Gemeinderat diskutiert über Toiletten am Ecker-Garten

Griesstätter Bürgermeister will kein „greisliges Dixi-Klo“

Im Ecker-Garten in Griesstätt werden vorerst keine Toiletten entstehen.
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Im Ecker-Garten in Griesstätt werden vorerst keine Toiletten entstehen.

Sollen im Ecker-Garten Toiletten geschaffen werden? Über diese Frage diskutierte der Griesstätter Gemeinderat.

Griesstätt – Vorerst wird es keine Toilette im Ecker-Garten geben, jedenfalls nicht mehr in diesem Jahr. Mit 10:1 Stimmen wurde ein entsprechender Antrag von Katharina von Sommoggy (Grüne) auf Errichtung einer solchen öffentlichen Einrichtung von den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung abgelehnt. Zuvor hatte sich auch schon der Bauausschuss einstimmig dagegen ausgesprochen.

Grundsätzliches Ja zu Sanitäranlagen im Ortsbereich

Grundsätzlich gegen eine Sanitäreinrichtung in dem zentralen Ortsbereich war man im Gremium allerdings nicht, da sie durchaus Sinn mache. Deshalb lautete der ergänzende Beschluss auch, dass das Thema im nächsten Frühjahr nochmals auf die Tagesordnung genommen werden solle und möglicherweise in ein Gesamtkonzept rund um die Nutzung des Ecker-Stadels integriert werden könnte.

Kein „greisliges Dixi-Klo“

Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) betonte in dem Zusammenhang, dass für ihn ein „greisliges Dixi-Klo“ auf keinen Fall in Frage käme und auch nicht garantiert werden könne, dass das mal umgeschmissen werde.

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Ein Aufstellen für einen Monat Nutzung vor dem Winter lohne sich obendrein nicht mehr. Denn bei Kälte würde die Anlage wohl eh nicht mehr benützt. Und Friedhofsbesucher würden zum Toilettenbesuch wohl auch eher ins nahegelegene Gasthaus ausweichen.

Ratsmitglied möchte behindertengerechtes WC

Gerhard Braunen (BfG) plädierte dafür, testweise einen angemessenen Toilettencontainer im nächsten Jahr für eine Saison aufzustellen. Jakob Ametsbichler (GfuG) erinnerte zusätzlich daran, dass man eine behindertengerechte Toilette, die auch anständig zu pflegen sei, ins Auge fassen sollte. Die solle auch frostsicher sein und einen Kanalanschluss haben. Eine solche könne aber auch woanders errichtet werden.

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Letztlich einigte man sich, bei einer Gegenstimme von Seiten der Antragstellerin, darauf, vorerst keine, auch keine provisorische öffentliche Toilette auf dem Areal zu errichten, aber den Tagesordnungspunkt in einer der ersten Sitzungen im neuen Jahr erneut zu behandeln.

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