Griesstätt trauert um Josef Kaiser

Josef Kaiser aus Griesstätt an seinem Lieblingsort: in den Bergen. privat

Griesstätt. – Im Alter von 86 Jahren ist Schreinermeister Josef Kaiser aus Griesstätt verstorben.

Seine Familie, seine Freunde und die Gemeinde trauern um eine Persönlichkeit, die sich aktiv in das dörfliche Leben einbrachte, um einen leidenschaftlichen Musiker und Bergsportler.

Josef Kaser wuchs mit drei Geschwistern in Griesstätt auf und übernahm die Schreinerei vom Vater. Er führte das Unternehmen als Meisterbetrieb mit teilweise sieben Mitarbeitern und Lehrlingen weiter und vergrößerte es. Josef Kaiser war außerdem Mitglied der Schreinerinnung.

Ehefrau Käthi geborene Berger lernte er beim gemeinsam Spielen der Musik kennen. Im Oktober 1961 fand die Hochzeit statt. Aus der Ehe stammen drei Kinder.

In jungen Jahren wirkte Josef Kaiser als Bassist in der Tanzband „Boleros“ mit, später sang er auch im Wasserburger Viergesang. Er war langjähriges, aktives Mitglied im Griesstätter Kirchenchor und im Männergesangsverein, Kommandant der Feuerwehr Griesstätt, Ehren- und Gründungsmitglied des DJK SV Griesstätt mit maßgeblicher Beteiligung am Aufbau des Sportvereins.

Josef Kaiser unternehm gerne Reisen – zum Wandern und um Kultur zu erleben. Er liebte es, kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte zu besuchen – immer mit der Ehefrau an der Seite und oft mit dem langjährigen Freundeskreis, der sich selber die „Rentnergang“ nannte. Die Berge waren sein Leben: Sommer wie Winter, bei jedem Wetter, immer sonntags wurden die Gipfel erklommen.

Aber der größte Stolz war die Familie mit sieben Enkelkindern, die er über alles liebte. Das Schönste für ihn war es, im Kreise seiner ganzen Familie zu sein. Wenn dann noch gemeinsam gesungen und musiziert wurde, ging ihm das Herz auf.

Die Liebe zur Musik und zur Natur (Berge) hat er an seine Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Nächstes Jahr wäre er mit seiner Käthi 60 Jahre verheiratet gewesen. duc

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