WAS WIRD AUS EHEMALIGEN STALLUNGEN?

Versammlungsstätte in Altenhohenau: Griesstätter Gemeinderat diskutiert noch über Rettung und Brandschutz

Der geplanten Umnutzung eines ehemaligen Stalles in eine Versammlungsstätte für maximal 240 Personen in Altenhohenau konnte der Griesstätter Gemeinderat auch im zweiten Anlauf nicht zustimmen.
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Die Änderung der Tektur für die Versammlungsstätte in Altenhohenau konnte nicht behandelt werden, weil weiter Sicherheitsbedenken bestehen, etwa in Bezug auf Rettungswege und Brandschutz.
  • vonKarheinz Rieger
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Wegen einer Änderung der Tektur in einem ehemaligen Stall in Altenhohenau, der nun Versammlungsstätte werden soll, war der Gemeinderat Griesstätt erneut beschäftigt. Bereits vor zwei Jahren hatte das Gremium wegen offener Fragen zu Brandschutz und Rettungswegen Bedenken geäußert. Diese bestehen heute noch

Griesstätt– Vor zwei Jahren hatte die Umnutzung eines ehemaligen Stalles in eine Versammlungsstätte für maximal 240 Personen in Altenhohenau den Gemeinderat bereits beschäftigt. Damals hatte das Gremium für eine Umnutzung gestimmt, sofern noch offene Fragen geklärt werden könnten.

Der nun vorgelegte Antrag auf Änderung der Tektur des Dachtragewerks und bezüglich Fensteröffnungen und Brandschutztüren sollte wohl Abhilfe schaffen, weckte aber nur alte Erinnerungen an offensichtlich immer noch fehlende Brandschutzmaßnahmen. Diese Bedenken führten schließlich zu einer einstimmigen Zurückstellung des Antrages.

Feuerwehrzufahrt thematisiert

Vor allem die Verkehrssicherung und die Feuerwehrzufahrt im Bereich des ehemaligen Klostergeländes, auf dem sich die verschiedenen Nutzer die Parkflächen teilen müssen, standen bei den Bedenken schon in der Vergangenheit im Vordergrund.

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Bezugnehmend auf die bereits vorliegenden Brandschutzkonzepte vom Juni 2019 waren diesmal allerdings nur das Verschließen einzelner Gebäudeöffnungen und die Änderungen im Bereich der Dachkonstruktion beantragt.

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Dies bemängelten vor allem Sitzungsleiter Zweiter Bürgermeister Anton Strahlhuber (GfuG), Jakob Ametsbichler (GfuG), sowie Martin Fuchs (BfG), die alle ankündigten, ohne Klärung, vor allem was Rettungswege und restliche Fragen des Brandschutzes beträfe, ihre Zustimmung zu verweigern.

Gerhard Braunen (BfG) warf ein, dass man mit einem „Passt schon!“ nicht weiterkäme, da hinterher nichts mehr zu ändern sei.

Ein Ortstermin soll offene Fragen klären

Einen Ortstermin schlug Manfred Andraschko (GfuG) vor. Da solch massive Bedenken im Vordergrund standen, wurde die Tektur des Gebäudes schließlich gar nicht mehr diskutiert, sondern der gesamte Antrag einstimmig zurückgestellt.

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