Griesstätt: Nachruf für Maria Irtel

Maria Irtel

Griesstätt. – Zum ersten Mal war Maria Irtel im Jahr 2010 an Krebs erkrankt.

Die ärztliche Behandlung brachte damals Heilung, doch Ende 2018 zeigte sich als Spätfolge der Bestrahlung aus dem Jahr 2010 ein weiterer Krebs. Ihre Lebensfreude ließ sich die Griesstätterin aber nicht nehmen. Sie hat mit dem Krebs gelebt.

Lebensbedrohlich wurde die Krankheit im Herbst letzten Jahres. Überraschend, auch für die Ärzte, folgten dann Monate mit einem andauernden Heilungsweg, welcher der Verstorbenen nochmals ein fast unbelastetes Leben brachte. Doch Ende März zeigte sich die Krankheit wieder. Nach einer Woche Krankenhausaufenthalt in „Coronazeiten“, also ohne Besuchsmöglichkeit, aber bis zum letzten Lebenstag mit ihrer Familie und ihren Bekannten digital in Kontakt, verstarb Maria Irtel überraschend. Ihr blieb ein sich abzeichnender belastender Krankheitsverlauf erspart.

Geboren wurde die Verstorbene 1956 in Griesstätt. Nach dem Besuch der Realschule bei den Englischen Fräulein in Wasserburg erlernte sie den Beruf der Bankkauffrau. 1978 schloss sie mit Konrad Irtel den Bund der Ehe. Die beiden haben zwei Söhne, Andreas und Thomas.

Maria Irtel war fast 20 Jahr als Kassiererin des Gartenbauvereins Griesstätt engagiert. Im kirchlichen Bereich war sie 18 Jahre Kommunionhelferin. Genauso lange sammelte sie auch für die Caritas. Pfarrvikar Herbert Weingärtner sprach auch im Namen von Dekan Klaus Vogl und Diakon Simon Frank, die das Requiem und die Beerdigung würdig gestalteten, den Dank für das Geleistete aus.

Maria Irtel war mit ihrer natürlichen Art, ihrem freundlichen Wesen, mit ihrem trockenen Humor und ihrem Tun, das stets auf das Wohl der Anderen gerichtet war, ein Mensch, in dessen Anwesenheit sich alle wohl fühlten und dem mit viel Sympathie begegnet wurde. ala

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