Kinderstube für Fische

Grabungen im Inn bei Wasserburg schaffen Laichplätze für Fische

Im Flussbett wird gebaggert – für die Kinderstube der Fische und den Hochwasserschutz.
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Im Flussbett wird gebaggert – für die Kinderstube der Fische und den Hochwasserschutz.
  • Winfried Weithofer
    vonWinfried Weithofer
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Aufsehen erregt derzeit ein Bagger im Flussbett des Inns. Er schaufelt auch für die Kinderstube der Fische.

Wasserburg – Die Laichsaison beginnt in Kürze – und die Vorbereitungen dafür laufen jetzt an. Im Auftrag des Kreisfischereivereins Wasserburg war am Montag ein Bagger im Einsatz, der im Inn auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern für Laichplätze sorgte. Mit der Schaufel wurde die harte Kiesschicht aufgelockert, um den Fischen – Huchen und Äschen – das Ablaichen zu ermöglichen.

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Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim und der Flussmeisterstelle Wasserburg überzeugten sich vom ordnungsgemäßen Ablauf der Arbeiten auf der Höhe der Realschule. Zudem wurde ausrangierte Weihnachtsbäume am Flussufer abgelegt, in deren Geäst kleine Fische Schutz finden können.

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Gleich mehrere Wochen lang wird im Auftrag des Energieunternehmens Verbund am Innkraftwerk gebaggert – sechs Wochen lang sollen die Sanierungsarbeiten dauern, mit denen Löcher im Flussbett beseitigt werden.

Steine aus Granit stopfen Löcher

Diese sogenannten Auskolkungen sind Folgen des Augusthochwassers von 2020. Dabei handelt es sich um Vertiefungen in der Sohle, die durch verstärkte Wasserführung und erhöhte Fließgeschwindigkeit entstanden sind. Diese Löcher werden nun mit Flussbausteinen aus Granit (5.000 Tonnen) aufgefüllt. Auf diese Weise wird die Sohle stabilisiert – eine wichtige Maßnahme für den Hochwasserschutz.

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