Goldpaar aus Nordrhein-Westfalen feiert im bayerischen Traumhaus in Maitenbeth

Erika und Suitbert Nöchel blicken auf 50 gemeinsame Jahre zurück. Über Umwege gelangten die gebürtigen Duisburger immer weiter in den Süden.
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Erika und Suitbert Nöchel blicken auf 50 gemeinsame Jahre zurück. Über Umwege gelangten die gebürtigen Duisburger immer weiter in den Süden.

„Wir haben uns immer ein freistehendes, typisch bayerisches Haus mit Balkon und Garten gewünscht und unser Traumhaus hier in Maitenbeth/Marsmeier gefunden“, erzählen Erika und Suitbert Nöchel, die bei bester Gesundheit ihre Goldene Hochzeit feierten.

Maitenbeth – Beide sind in Duisburg geboren und aufgewachsen. Suitbert Nöchel ist 71 Jahre alt. Er lernte technischer Zeichner, wechselte aber 1968 zur Firma Thyssenkrupp und war dort in leitenden Funktionen im Innenausbau tätig. Erika Nöchel ist eine geborene Markmann, 72 Jahre alt und gelernte Großhandelskauffrau.

Von Duisburg waren sie an den Niederhein nahe der holländischen Grenze gezogen. Dort führten sie zwölf Jahre lang ein ländliches Leben, ehe es sie über Umwege immer weiter Richtung Süden zog. 1992 landete das Paar in Maitenbeth, kaufte in Marsmeier ein Haus.

Beim Karneval kennengelernt

„Kennengelernt haben wir uns 1966 während des Karnevals.“ In Nordrhein-Westfalen heiße es Karneval und nicht Fasching. Darauf legen beide großen Wert. „1968 haben wir uns dann verlobt und 1970 zunächst im Juni standesamtlich, im September dann in einer kleinen Kirche eines Karmeliterklosters auch kirchlich geheiratet“, erzählt das Jubepaar.

Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, die ihnen fünf Enkelkinder schenkten. Diese sehen sie leider viel zu selten, wie sie betonen.

Jubilarin sammelt Eulen

Suitbert Nöchel ist seit 2013 im Ruhestand, bekleidet seitdem jede Menge Ehrenämter und ist beratend immer noch in seinem früheren Beruf tätig. „ Ich habe schon ganze Völkerstämme bestrickt, lese gerne und viel und bin eine eifrige Sammlerin von Eulen in allen Variationen, die man überall im Haus und im Garten finden kann, was mir bei meinen Enkeln auch den Namen ‚Oma Eule‘ eingebracht hat“, erzählt Erika Nöchel. Gemeinsam besuchen sie und ihr Mann gerne kulturelle Veranstaltungen und genießen die Geselligkeit mit Freunden und Nachbarn. rll

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