Gewerbegebiet Mitterfeld in Obing nimmt Gestalt an

Gewerbe- und Mischgebietsflächen – 15 bis 17 Parzellen mit Größen zwischen 2000 und 7000 Quadratmetern sollen hier für die Ansiedlung heimischer Betriebe entstehen.
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Gewerbe- und Mischgebietsflächen – 15 bis 17 Parzellen mit Größen zwischen 2000 und 7000 Quadratmetern sollen hier für die Ansiedlung heimischer Betriebe entstehen.

Mehr Platz für Betriebe: Das Gewerbegebiet Mitterfeld nimmt Gestalt an. 15 bis 17 Parzellen mit Größen zwischen 2000 und 7000 Quadratmetern sollen dort für die Ansiedlung heimischer Betriebe ausgewiesen werden – darum kümmerte sich der Obinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

von Christa Auer

Obing – Das Gewerbegebiet Mitterfeld nimmt Gestalt an. Auf der Tagesordnung des Obinger Gemeinderats stand das geplante Baugebiet bei Pfaffing mit Gewerbe- und Mischgebietsflächen – 15 bis 17 Parzellen mit Größen zwischen 2000 und 7000 Quadratmetern sollen dort für die Ansiedlung heimischer Betriebe ausgewiesen werden.

Entwässerung der Oberfläche großes Thema

Für das 6,2 Hektar große Areal im Obinger Norden wurden mittlerweile vier Erschließungsvarianten erarbeitet. Der Rat war sich schnell einig darüber, dass die grundlegenden Details erst einmal im Bauausschuss vordiskutiert werden sollten, ehe über mögliche Varianten im kompletten Rat beraten werde. Zumal die Oberflächenentwässerung in diesem Bereich ein großes Thema ist.

Sensibilisiert durch die Diskussionen zum Hochwasserschutz in den vergangenen Sitzungen, wollten die Räte auf Nummer sicher gehen. „Die Entwässerungsplanung muss Priorität haben“, betonte Korbinian Stettwieser (PAO) und brachte damit die Überzeugung des Rats auf den Punkt. Aus den zahlreichen Wortmeldungen ging hervor, dass es zu keiner direkten Ableitung der Niederschläge in den Obinger See kommen dürfe und dementsprechend ausreichend Rückhaltemöglichkeiten eingeplant werden müssten. Auch im Hinblick auf die mögliche Erweiterung des Baugebietes Richtung Westen.

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Eine ausreichende Sickerfähigkeit des Untergrundes sei aus Sicht der Planer augenscheinlich nicht gegeben. Möglich wäre die Errichtung eines Rückhaltebeckens an der Kreisstraße oder gar noch ein zweites Rückhaltebecken im Baugebiet.

Aus Sicht der Planer wäre auch die Rückhaltung von Regenwasser den Grundeigentümern auf ihren eigenen Flächen aufzuerlegen, sodass die öffentlichen Rückhaltemaßnahmen, welche ja auch über die Erschließungskosten umgelegt würden, verringert werden könnten.

Allerdings könnte hierbei die Durchsetzung und Überprüfung ausreichender Rückhaltemaßnahmen Schwierigkeiten bringen, befürchteten einige Gemeinderatsmitglieder. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass das Oberflächenwasser in den Obinger See abgeleitet wird. Für Martin Maier (CSU) stellte sich die Frage, nach aussagekräftigen Bodengutachten und die Situierung der Regenrückhaltebecken. Davon sollte seiner Meinung nach auch die Vergabe der Bauparzellen abhängig gemacht werden.

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