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Das Familienerbe erhalten

Gewandhaus Gruber in Wasserburg wird umgebaut: Das steckt dahinter

Zurzeit voll verkleidet: Das Gewandhaus Gruber in Wasserburg. Die Restaurierung der Außenfassade schreitet voran.
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Zurzeit voll verkleidet: Das Gewandhaus Gruber in Wasserburg. Die Restaurierung der Außenfassade schreitet voran.
  • VonAnja Leitner
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Das größte Gewandhaus in Wasserburg wird umgebaut. Das plant Geschäftsführer Leopold Gruber.

Wasserburg – Große Umbaumaßnahmen sind derzeit beim Gewandhaus Gruber in Wasserburg im Gange. Wie schon von Weitem zu sehen ist, wird die Außenfassade des historischen Gebäudes restauriert (wir berichteten).
Aber auch im Bekleidungsgeschäft wird umgestaltet: Die Damenbekleidung ist vom Erdgeschoss in den ersten Stock gewandert, das Sortiment für Herren vom dritten ins Erdgeschoss. Die Wäscheabteilung ist wieder neben den Stechlkeller ins Nebengebäude gewandert, die Sport- und Badeartikel in den dritten Stock des Haupthauses.

37 Angestellte in der Innenstadt

Insgesamt hat das Geschäft 250 Angestellte in Erding, Dorfen, Freising und in Wasserburg. 37 davon sind in der Innstadt auf über 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche tätig. Der Umbau im Inneren, der ungefähr drei Monate angedauert hat, sei beinahe abgeschlossen, die Sanierung der Außenfassade dauere noch Monate an, so der 33-jährige Geschäftsführer. Wann genau die Arbeiten abgeschlossen sind, stehe aber noch nicht genau fest.
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Zu den Kosten der Sanierung wollte sich Gruber nicht äußern, er meinte dazu lachend: „Es ist sehr teuer. Aber die Erneuerung der Fassade ist nötig. Für mich persönlich ist es auch wichtig, dass das Gebäude auf dem neuesten Stand ist. Wir wollen unseren Kunden einen modernen, schönen Laden präsentieren. Dafür stehen wir ja auch.“ Der Firmensitz in Wasserburg habe für das Unternehmen eine große Bedeutung – auch im Hinblick auf die Tatsache, dass es in der Altstadt liegt, die durch das historische Gebäude mit der markanten Fassade stark geprägt wird.

Leopold Gruber, Geschäftsführer des Gewandhauses Gruber.

In Corona-Zeiten hat das Gewandhaus durch Corona schwer gelitten und „brutal schwere Zeiten“ hinter sich, wie der 33-Jährige berichtet. „Zu 99 Prozent sind unsere Stammkunden wieder da“, freut sich der Geschäftsführer über die aktuelle Lage. Besonders erfreulich: „Die Leute haben uns nach der Wiedereröffnung regelrecht gestürmt“, sagt Gruber. Im April 2022 sei es für das Kaufhaus wieder gut gelaufen, „wir sind wieder auf dem alten Niveau“, sagt er.

Das sagt der Wirtschaftsreferent

Christoph Klobeck, Wirtschaftsreferent der Stadt Wasserburg.

„Das Gewandhaus Gruber ist ein unverzichtbarer Frequenzbringer. Es ist außergewöhnlich, dass sich in einer kleinen Stadt wie Wasserburg ein so großes Klamottengeschäft befindet. Darüber hinaus begrüßen wir es sehr, dass dort modernisiert und umgebaut wird. Für die Stadt Wasserburg hat das Gewandhaus einen sehr hohen Stellenwert“, so Christoph Klobeck, Wirtschaftsreferent der Stadt Wasserburg und Mitglied des Wirtschaftsförderverbands (WFV).

Andreas Bonholzer, Vorsitzender des WFV

Das sieht der Vorsitzende des WFV, Andreas Bonholzer, ähnlich. „Wir sind sehr froh, dass wir – neben dem Innkaufhaus – ein so großes Einzelhandelsgeschäft in Wasserburg haben. Die Sanierung ist ein klares Bekenntnis des Gewandhauses für den Standort Wasserburg“, so der Vorsitzende. „Ich selbst bin auch bekennender Gruber-Kunde. Ich würde nie Kleidung im Internet kaufen, weil mir persönliche Beratung sehr wichtig ist, trotzdem ist das Netz natürlich nicht wegzudiskutieren. Ich mache mir aber keine Sorgen um das Gewandhaus mit seinen vielen Stammkunden. Ich denke, das Web und der Einzelhandel werden auch in den kommenden Jahren nebeneinander existieren“, so Bonholzer.

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