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IM STADTRAT

Gestatten: Robert Pypetz, neuer Chef der Wasserburger Stadtwerke stellt sich vor

Freut sich auf seine neue Aufgabe als Chef der Stadtwerke Wasserburg: Robert Pypetz.
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Freut sich auf seine neue Aufgabe als Chef der Stadtwerke Wasserburg: Robert Pypetz.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Er übernimmt die Leitung der Wasserburger Stadtwerke in herausfordernden Zeiten: Robert Pypetz. Der 41-Jährige stellte sich dem Stadtrat vor. Im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung offenbart er ein Herz für das defizitäre Badria.

Wasserburg – Er ist der Neue: Robert Pypetz, Leiter der Stadtwerke. Der 41-Jährige tritt in die Fußstapfen von Marius Regler, der zum Jahreswechsel als Geschäftsführer zu den Kraftwerken Haag gewechselt ist. Am Donnerstagabend stellte er sich dem Stadtrat vor.

Ideen und Manpower

Eine leichte Aufgabe hat er nicht übernommen. „Will man es immer leicht haben“, fragt er im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung und lächelt. Die „Katze im Sack“ habe er nicht gekauft, als er die Stelle antrat, schließlich sei er schon ein Jahr im Unternehmen und habe alle Bereiche und alle Mitarbeiter kennengelernt – vom E-Werk über das Wasserwerk bis hin zum Badria.

„Mein Ansporn für die Bewerbung war letztendlich das Team bei den Stadtwerken. Das sind alles top ausgebildete Leute, mit denen ich zusammenarbeite“, so Pypetz. „Ich will hier nicht der Star im Vordergrund sein, der Star soll die Mannschaft sein.“

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Die zukünftige Herausforderung für kleinere kommunale Stadtwerke sehe er als Chance zur Weiterentwicklung und wolle sich da gerne einbringen, erklärt er seine Beweggründe.

Ideen und Manpower einbringen konnte er bereits, seit er vor einem Jahr in das Unternehmen eintrat und das Netz-Projektmanagement übernahm. An der Umsetzung bis zur Marktreife der „LadeINNsel“– was etwa sechs Monate beanspruchte – war er maßgeblich beteiligt.

Es handelt sich um eine E-Tankstelle für daheim, die die Stadtwerke Wasserburg nach Ostern an die Frau und den Mann bringen werden. Dass es bereits eine starke Nachfrage nach dieser „Wallbox“ gebe, freut ihn natürlich sehr. Da es noch keinen Nachfolger für die Stelle im Netz-Projektmanagement gibt, übernimmt er noch gewisse Aktivitäten. „Das macht mir Spaß, mich dazu mit den Kunden am Telefon auszutauschen“, sagt er. Seine Vertriebserfahrung komme ihm dabei zu Gute.

„Wir haben vier Versionen im Programm. Anbieten können wir sie im Moment nur unseren eigenen Kunden, oder jenen, die zu uns wechseln wollen. Die Installation im Haus übernehmen örtliche Elektroinstallateure“, erklärt Pypetz. Die kleinste Version gibt es ab 999 Euro. Alle vier Varianten seien kfw-förderfähig (ausführliche Berichterstattung folgt). Die „LadeINNsel“ falle bereits unter die Prämisse „neue Geschäftsfelder erschließen“. „Das Gute: Das Produkt liegt nah an unserem Kerngeschäft“, so Pypetz.

Als Familienvater sagt er: Badria ist perfekt

Im Stadtrat erzählt er von seinem Werdegang und das mit ein bisserl Schmäh. „Mein Opa war Elektromeister – und ich als ältester Enkel durfte sein Erbe antreten.“ Pypetz bringt breite Erfahrung mit eine Fortbildung zum technischen Fachwirt bei der IHK absolviert.

„Willkommen im Team. Ich wünsche Ihnen eine gute und glückliche Hand“, sagte Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) bei der Stadtratssitzung.

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Das Badria:

Aufs Badria angesprochen sagt der zweifache Familienvater, der mit seiner Frau und seinen Kindern in Halfing lebt, im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung: „Das Badria finde ich von seiner Größe her und der Konstellation mit Saunalandschaft und Badbereich perfekt.“ Ein Problem sei der Sanierungsstau, auch wenn der fortlaufend abgebaut werde.

„Die Sanierungen werden uns noch eine ganze Zeit lang begleiten. Wenn die mal abgearbeitet sind, ist das Defizit auch nicht mehr so groß“, so seine Überzeugung.

Ob er oft mit seinen Kindern in das Freizeitbad geht? Darüber muss er schmunzeln. „Meine Kinder gehen da eher mit mir hin. Deren Lieblingsplatzerl ist drinnen das Gaudibecken. Und meines draußen das große Freibecken.“

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