Gesichtsmasken auf Bestellung hergestellt

Mehrere hundert Gesichtsmasken aus bunten Baumwollstoffen fertigten die Näherinnen bereits an. richterstetter

Maitenbeth – Die gemeinnützige Organisation „KlinikClowns“ aus Freising organisiert in der jetzigen Krise für Kinderkliniken die Anfertigung von Gesichtsmasken.

Als Partner gewannen sie das kleine Stoffgeschäft „Klein aber Oohoo“ von Iris Drokan und Monika Poller in Hohenlinden, welches über Internetaufrufe „Wer nähen kann, bitte melden“ hilfsbereite Unterstützung suchte und fand.

So kam auch der Kontakt zum Rhythmus-Chor „Maitenbether Klangfarben“ und zur katholischen Frauengruppe zustande, wo sich schnell zwölf Näherinnen für die Anfertigung solcher Gesichtsmasken fanden.

Die komplette Organisation und Bündelung übernahm Monika Mitter, die mittlerweile auch Stoffe zuschneidet. Die zwei Damen des Stoffgeschäftes konnten die anfallende Menge an Material nicht mehr alleine bewältigen.

Die fleißigen Helferinnen stellten mittlerweile schon mehrere hundert Gesichtsmasken her. Diese wurden an das Kinderklinikum Dritter Orden in München, an die Kinderkliniken Landshut und Augsburg, an das Altenheim Isen sowie an dasBetreuungszentrum Steinhöring übergeben. Die Kliniken melden dabei den jeweiligen Bedarf und entsprechend wird gefertigt.

Masken bestehenaus drei Lagen

Die Gesichtsmasken sind dreilagig, nämlich zweimal Baumwollstoff und einmal Molton. Das weiche Moltongewebe liegt auf dem Gesicht auf, ist saugfähig und deshalb optimal für Kinder geeignet. Die Masken sind bei 60 Grad waschbar und mit einem Schrägband eingefasst. Im oberen Schrägband ist ein Draht mit eingenäht, damit die Gesichtsmaske gut am Nasenrücken abschließt.

Die von allen an den Tag gelegte Hilfsbereitschaft ist so groß, dass das zur Verfügung gestellte Material immer sehr schnell verbraucht und vergriffen ist. rl

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